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(lifepr) (Bad Windsheim, 11.10.2007) Erfreuliche Zahlen meldet das Statistische Bundesamt: Die Zahl der bei der Hauptuntersuchung (HU) durchgefallenen "verkehrsunsicheren Fahrzeuge" sank im 1. Halbjahr 2007 um 4,9 Prozent, in der etwas milderen Kategorie "erhebliche Mängel" sogar um 5,5 Prozent. Bei knapp der Hälfte aller Fahrzeuge (47,1 Prozent) fanden die Prüfer Fehler. Im Durchschnitt waren es 2,46 Mängel je Fahrzeug. Bei Pkw und Lkw haperte es am häufigsten bei der Beleuchtung und den Bremsen. Insgesamt ging die Zahl der beanstandeten Fahrzeuge um 1,4 Prozent zurück. Bei den Pkw waren 50,3 Prozent ohne Mängel, bei den Nutzfahrzeugen lag die Quote nur bei 42,7 Prozent. Hingegen waren 75,1 Prozent der vorgeführten Krafträder ohne Beanstandungen und erhielten auf Anhieb die begehrte HU-Plakette.
Der insgesamt positive Trend überrascht, weil das Durchschnittsalter der vorgeführten Autos weiter zunimmt: Rund 27 Prozent waren über 9 Jahre alt — das sind gegenüber dem Vorjahreszeitraum 6,7 Prozent mehr. Die Entwicklung zu ältereren Fahrzeugen und weniger Mängel versetzt nach Auffassung des Auto- und Reiseclubs Deutschland (ARCD) jenen Prüforganisationen, die für ältere Fahrzeuge kürzere Prüfintervalle fordern, einen Dämpfer. Der ARCD hat schon früher gefordert, nicht nur das Alter eines Fahrzeugs, sondern auch seine Laufleistung bei den Prüfintervallen zu berücksichtigen. Es sei für den Zustand eines Fahrzeugs nicht unerheblich, ob es pro Jahr 50.000 oder lediglich 10.000 Kilometer zurücklege.
Im Übrigen, so der ARCD spielten nach der Statistik Unfälle wegen technischer Mängel als Ursachen eine eher untergeordnete Rolle.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Auto- und Reiseclub Deutschland
Telefon: +49 (9841) 409-182
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