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Globale Studie: Transportindustrie zögert beim Klimaschutz

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 26.08.2010) Der jüngste Bericht der internationalen Non-Profit-Organisation Carbon Disclosure Project (CDP) stellt der gewerblichen Transportwirtschaft ein schlechtes Klima-Zeugnis aus. Demnach hätten nur 36 Prozent aller Transportunternehmen bislang Klimaschutzziele in ihren Unternehmensstrategien formuliert, während bereits 51 Prozent aller weltweit 500 größten Unternehmen CO2-Reduktionsziele und entsprechende Maßnahmen vorgesehen hätten. Im Rahmen einer weltweiten Erhebung hat CDP 291 der größten Transportfirmen befragt. Nur 9 Prozent dieser Unternehmen hätten demnach in Klimaschutzmaßnahmen investiert und bescheidene 4 Prozent planten dies in nächster Zukunft zu tun. Laut CDP werden in den Industrieländern rund 60 Prozent des Erdöls von der Transportbranche verbraucht, die damit für 13 Prozent der gesamten CO2-Emissionen verantwortlich ist. Davon entfallen rund 80 Prozent auf den Güterstraßenverkehr, 13 Prozent auf Luftfracht und 7 Prozent auf Schiffstransporte. Europa steht im globalen Vergleich übrigens besser da als die USA. Immerhin 52 Prozent aller Transportunternehmen des "alten" Kontinents haben laut CDP bereits Klimaschutzziele festgelegt und 36 Prozent entsprechende Investitionen getätigt, während nur 8 Prozent der US-Firmen bereit waren, hierfür Geld auszugeben.

Der komplette englischsprachige Bericht ist einsehbar unter https://www.cdproject.net/....

Ansprechpartner:

Herr Stephan Kreuzer
Auto- und Reiseclub Deutschland e.V
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Zuständigkeitsbereich: Pressestelle

Über ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.: Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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