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Brandenburg an der Spitze der Verkehrssünderstatistik

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 12.08.2010) Mit der Verkehrsmoral ist es in den einzelnen Bundesländern recht unterschiedlich bestellt - oder aber zumindest mit der Kontrolldichte durch die Polizei. Dies geht nach ARCD-Informationen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Vergleicht man die Bundesländer untereinander, schneide Brandenburg am schlechtesten ab. Dort habe 2009 statistisch gesehen jeder zehnte Bürger ein Verkehrsdelikt begangen. Damit liege das Land weit vor dem zweitplazierten Bremen, wo pro 1000 Einwohner 80 Verkehrsdelikte gezählt wurden. Es folgen Thüringen mit 75, Niedersachsen mit 66 und Mecklenburg-Vorpommern mit 64 Verkehrsvergehen pro 1000 Einwohner. Die nach dem Anteil an der Bevölkerung wenigsten Verkehrssünder seien in Sachsen-Anhalt mit 27 und in der Hauptstadt Berlin mit 36 pro 1000 Einwohner unterwegs gewesen. Der Bundesdurchschnitt liege bei 55. Wie die Bundesregierung weiter mitteilt, gab es die meisten Verkehrstoten im vergangenen Jahr in Bayern mit 784 und in Nordrhein-Westfalen mit 620 getöteten Verkehrsteilnehmern. Bezogen auf die Einwohnerzahlen der Bundesländer habe es in Mecklenburg-Vorpommern die meisten Getöteten (93 pro 1 Million Einwohner) gegeben, gefolgt von Brandenburg mit 80 Verkehrstoten. Wegen der Unfallursache "Übermüdung" kam es 2009 zu mehr als 1600 Unfällen mit Personenschaden. Dabei seien fast 2500 Menschen verunglückt, davon 55 tödlich. In Tempo-30-Zonen seien hierzulande im Vorjahr immerhin 35 Personen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragte auch nach dem Umfang von Tempolimits auf deutschen Autobahnen. Die Antwort: Anfang Januar 2009 gab es auf zwei Dritteln der 25 240 Bundesautobahn-Kilometer derzeit keine Geschwindigkeitsbeschränkungen. Auf dem restlichen Drittel galt ein dauerhaft oder temporär gültiges Tempolimit. Unberücksichtigt blieben dabei Geschwindigkeitsbeschränkungen vor und in Baustellen.

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Über ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.: Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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