zurück zur Übersicht

(lifepr) (Bad Windsheim, 16.07.2010) Die Preise für neue Pkw sind vergangenes Jahr in der EU leicht gesunken, Reparaturdienste und Ersatzteile jedoch über die Inflationsrate hinausgehend teurer geworden. Zu diesem Schluss kommt der alljährliche Automobil-Marktbericht der Europäischen Kommission. Sie führt die relativ stabilen Pkw-Preise auf Abwrackprämien und staatliche Anreize für den Pkw-Kauf zurück, mit denen in vielen Ländern die Auswirkungen der Rezession abgeschwächt werden sollten. Der EU-Preisindex für Pkw stieg um 1,1 Prozent, während die Verbraucherpreise insgesamt um 1,7 Prozent geklettert sind. Daraus ergibt sich ein EUweiter Rückgang der realen Pkw-Preise von 0,6 Prozent. In Deutschland lag die Abnahme mit einem Prozent über dem Durchschnitt. Die realen Verbraucherpreise für Pkw fielen 2009 in 24 der 27 Mitgliedsstaaten. Markante Rückgänge bei den realen Pkw-Preisen waren in Slowenien (- 13,4 Prozent), Litauen (- 11,1 Prozent), der Slowakei (- 11,0 Prozent), Rumänien (- 10,1 Prozent), der Tschechischen Republik (- 9,4 Prozent), Malta (- 9,2 Prozent) und Bulgarien (- 9,1 Prozent) zu verzeichnen. Während die Preissenkungen in Italien, Deutschland und Frankreich gemäßigter ausfielen (- 1,1, - 1,0 bzw. - 0,6 Prozent), gewährten Spaniens Autohändler 4,7 Prozent Nachlass gegenüber dem Vorjahr. Die auf den Herstellerpreislisten basierenden Preisdifferenzen zwischen den Mitgliedsstaaten verkleinerten sich auch 2009. Im Durchschnitt ging die Standardabweichung laut Berechnungen der EUKommission von 9,8 Prozent auf 8,5 Prozent zurück. In der Euro-Zone waren durchschnittliche Preisunterschiede von bis zu 6,5 Prozent zu verzeichnen. Im Gegensatz zu den Einkaufspreisen lag der Preisanstieg bei Reparaturen und Wartungen jedoch real bei 1,5 Prozent. Einzelteile sind um 0,7 Prozent teurer geworden. "Es ist erfreulich, dass die Verbraucher in Europa auch weiterhin von einem starken Wettbewerb auf den Automobilmärkten profitieren", erklärte der für Wettbewerb zuständige Vize- Kommissionspräsident Joaquín Almunia. "Gleichzeitig finde ich es bedenklich, dass die Preise für Reparaturen und Ersatzteile während der Wirtschaftskrise weiter gestiegen sind." Almunia versprach, verstärkt darauf zu achten, dass der Wettbewerb auf den Anschlussmärkten -sprich: zwischen Werkstätten - in Zukunft zu mehr Preiskonkurrenz und günstigeren Serviceleistungen führt.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Zuständigkeitsbereich: Pressestelle
Auto- und Reiseclub Deutschland
Telefon: +49 (9841) 409-182
Über ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.: Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.
(514 kB) |
zurück zur Übersicht