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(lifepr) (Bad Windsheim, 16.07.2010) Entwarnung für die künftige Prämienberechnung in der Kraftfahrzeugversicherung gab Dr. Robert Pohlhausen, Vorsitzender des Hauptausschusses für Schaden- und Unfallversicherung im Gesamtverband der deutschen Versicherer, bei einem Medientermin in Berlin. In den vergangenen Wochen war in Schlagzeilen von Prämiensteigerungen zwischen 54 Prozent und 115 Prozent zu lesen. Tatsächlich könnten nach GDV-Berechnungen die Durchschnittsbeiträge in der Kraftfahrtversicherung sowohl in der Kfz-Haftpflicht- als auch in der Kaskoversicherung im Jahr 2010 um ca. 1,5 Prozent bis 2,0 Prozent abnehmen. Der Grund: Immer mehr Versicherte erhalten günstigere Schadenfreiheitsklassen. In der Vollkasko-Versicherung wirkt die Abwrackprämie weiter nach und wird erneut zu einem deutlichen Zuwachs bei solchen Verträgen beitragen. Mit deutlichen Beitragseinnahmeverlusten rechnen die Versicherer bei der Teilkasko-Versicherung, weil wegen der Zunahme der Vollkaskoversicherungen weniger Verträge abgeschlossen werden. Alles in allem dürfte sich nach Prognosen des Verbandes das Beitragsaufkommen der gesamten Kraftfahrtversicherung - nach fünf von Einnahmeverlusten geprägten Jahren - auf dem Vorjahresniveau stabilisieren. Nennenswerte Prämienerhöhungen im Neukundengeschäft wollte Pohlhausen jedoch nicht ausschließen. "Wer sich informiert und vergleicht, erhält immer noch ein attraktives Angebot", rät er den Versicherungskunden. Allerdings dürften bei der Preisvergleichsdebatte die Kriterien Qualität und Service des Versicherers nicht übersehen werden. Zum Thema Wechselkennzeichen sagte Pohlhausen, dass er mit einer Einführung bis Mitte 2011 rechne. Dann gebe es auf Wunsch ein Kennzeichen für mehrere Fahrzeuge, wobei jeweils nur das Fahrzeug, das gerade benutzt wird, dieses Kennzeichen trägt. Zur konkreten Umsetzung führe die deutsche Versicherungswirtschaft derzeit "intensive Gespräche" mit dem Bundesverkehrsministerium. Bis zum Ende des Jahres soll klar sein, wie viele Pkw eines Halters mit einem Wechselkennzeichen fahren dürfen und wie das Problem mit der HUPlakette gelöst wird.
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