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(lifepr) (Bad Windsheim, 21.09.2007) Ihre Waffe ist das Wort und ihr Kampf gilt ungesicherten Straßenübergängen, riskanten Kreuzungen, gefährlichen Radwegen und anderen Verkehrsfallen. 19 Jugendliche aus Polen, Spanien und Italien haben eine Woche lang in Brüssel auf Einladung des Europäischen Verkehrssicherheitsrats ETSC an einem Trainingscamp für zukünftige „Verkehrssicherheits-Aktivisten“ teilgenommen. Dabei wurden die Studenten von 13 verschiedenen Universitäten mit den Parametern sicheren Straßendesigns vertraut gemacht und in die hohe Kunst wirksamen Lobbyings eingeführt. Nach dem einwöchigen Camp Mitte September ist jeder Teilnehmer mit dem Auftrag in die Heimat zurückgekehrt, einen besonders riskanten Straßenabschnitt ausfindig zu machen und sich bei lokalen Behörden und Entscheidungsträgern für eine Entschärfung der Verkehrsfalle einzusetzen.
Der erfolgreichste „Straßensicherheits“-Kämpfer wird Anfang 2008 in Brüssel mit dem „Roads-to-Respect“-Preis ausgezeichnet. „Wir haben eine starke Zunahme lokaler Verkehrssicherheits-Initiativen in Europa festgestellt,“ erläuterte der Direktor des ETSC Jörg Beckmann den Hintergrund der Aktionskampagne „Roads-to-Respect“. „Die Leute wollen in einer sicheren Umgebung leben und ihr Leben nicht im Straßenverkehr aufs Spiel zu setzen. Die heutigen Studenten sind morgen Entscheidungsträger in Verkehrssicherheitsfragen. Ihr persönliches Engagement für eine Verringerung der Unfälle und ihre Fähigkeit mit Interessensvertretern aus Industrie, Forschung und der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten, wird die Zukunft der Verkehrssicherheit in Europa bestimmen.“
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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