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(lifepr) (Bad Windsheim, 24.06.2010) Frauen erkranken auf Reisen öfter an Durchfall und Infektionen der Atemwege, Männer eher an Malaria und anderen Fiebererkrankungen. Das berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf eine Studie, die Daten von rund 60 000 Patienten auswertete.
Die Apotheker empfehlen, sich rechtzeitig vor der Reise Gedanken über den Inhalt der Reiseapotheke zu machen. Wichtig kann die Mitnahme von Schmerzmitteln und Arzneien gegen Magenverstimmung, Durchfall und Verstopfungen bei Reisen in ferne Länder sein. Als hilfreich können sich Beruhigungs- und Schlafmittel ebenso erweisen wie eine Salbe oder Gel für Verstauchungen und Prellungen sowie Verbandpäckchen. Auch ein Wundschnellverband, eine Pinzette, Schere und ein Fieberthermometer sollten im Gepäck nicht fehlen. Je nach Reiseziel und Art der Reise lohnt es sich, Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand sowie Sonnenschutzmittel einzupacken. Bei für die Gesundheit problematischen Reisezielen sollte am besten frühzeitig ein Termin beim Hausarzt oder Tropenmediziner für ein Beratungsgespräch vereinbart werden. Noch immer ist die Infektionskrankheit Malaria eine der wichtigsten importierten Tropenkrankheiten hinsichtlich ihrer Häufigkeit und Gefährlichkeit. Auch Hepathitis A, Hepathitis B und Typhus sind in vielen Ländern potenzielle Gefahrenquellen, vor denen auf der Ende Mai in Hamburg veranstalteten 3. Northern European Conference of Travel Medicine (NECTM) in Hamburg gewarnt wurde. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) berichtet von 290 Dengue-Fällen in Deutschland, die im vergangenen Jahr an das Robert-Koch-Institut gemeldet wurden. Das gefährliche Dengue-Fieber gilt als die wahrscheinlichste Ursache für fieberhafte Erkrankungen bei Reisenden oder Reiserückkehrern aus den Tropen oder Subtropen. Aber auch in europäischen Gefilden lauern gesundheitliche Gefahren. Wer in den Sommermonaten einen naturnahen Urlaub verleben will, sollte an den Schutz vor Infektionen durch Zeckenbisse denken. Das CSR empfiehlt eine Impfung gegen FSME-Viren, die eine riskante Hirn- oder Hirnhautentzündung verursachen können. Auf seiner Internetseite www.auswärtiges-amt.de gibt das Ministerium laufend aktualisierte Hinweise zu gesundheitlichen Risiken in Reiseländern. Allerdings lauern noch ganz andere Gefahren: "Hier sind in erster Linie die Verkehrsunfälle in den Tropen zu nennen", warnt der Reisemediziner Professor Gerd Burchard. "Eine gute reisemedizinische Beratung vor Tropenreisen sollte auch darauf hinweisen."
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD
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Zuständigkeitsbereich: Pressestelle
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