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(lifepr) (Bad Windsheim, 14.09.2007) Die Mobilität und Sicherheit der Bürger hat Vorrang. Nach diesem Prinzip stimmte eine Mehrheit der Abgeordneten des EU-Parlaments in Straßburg gegen eine generelle Zulassung von bis zu 60 Tonnen schweren Riesen-Lkw auf Europas Straßen. Einem grenzüberschreitenden oder gar EU-weiten Einsatz stehe überdies die bestehende Infrastruktur im Wege. „Das höhere Gewicht und die größeren Kurvenradien der Gigaliner würden Kosten in Milliardenhöhe zur Folge haben. Viele Brücken müssten verstärkt oder Tunnels umgebaut werden. Das würde das Budget der Transeuropäischen Netze sprengen", meinte etwa der CSUEuropaabgeordnete Markus Ferber. „Eine realistische EU-Verkehrspolitik muss sich um den Ausbau der großen Verkehrsachsen für die Hauptverkehrsträger und gängigsten Fahrzeuge kümmern", sagte der CSU-Verkehrspolitiker. Die Grüne EU-Fraktion bedauerte, dass die Zulassung der „Monstertrucks“ nicht kategorisch ausgeschlossen wurde.
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ARCD-Pressestelle
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