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Führerschein: Große Preisunterschiede in Deutschland

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

(lifepr) (Bad Windsheim, 27.05.2010) Bei der Auswahl der Fahrschule für den Erwerb des Führerscheins der Klasse B kann sich ein Kostenvergleich durchaus lohnen. Die Preisspanne liegt immerhin zwischen 800 Euro bei einer Fahrschule in Sachsen-Anhalt und 2000 Euro bei einer Fahrschule im baden-württembergischen Ort Mercklingen. Am billigsten sind auf Länderebene Fahrschulen in Thüringen. Dort zahlen Fahranwärter lediglich 1040 Euro, in Bayern als dem teuersten Bundesland müssen im Durchschnitt 1660 Euro hingeblättert werden. Damit liegt der Freistaat rund 24 Prozent über dem Bundesquerschnitt. Im Schnitt kostet ein B-Führerschein in Deutschland 1337 Euro. Dies fand eine Studie des Kfz-Portals www.auto.de heraus. Demnach gibt es auch innerhalb der Gesamtkosten starke Preisunterschiede beim Theorieunterricht, beim Lehrmaterial, bei den Fahrstunden und bei der praktischen Prüfung. Den Theorieunterricht rechnen die Fahrschulen gewöhnlich als Blockpreis ab. Fahrschulen aus Wiesbaden und Hannover bieten ihn bereits für 49 Euro an, der teuerste Anbieter verlangt in Frankfurt am Main hingegen 340 Euro und damit rund 600 Prozent mehr. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 174 Euro. Auch die Kosten für die Fahrprüfung klaffen weit auseinander:

Das günstigste Fahrexamen bietet eine Fahrschule in Sachsen-Anhalt für 45 Euro an, die teuerste Fahrschule in dieser Hinsicht verlangt 225 Euro und sitzt in Nordrhein-Westfalen. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei rund 105 Euro. Die Preisspanne für die durchschnittliche Fahrstunde reicht von 22 Euro (in Sachsen-Anhalt) bis 34 Euro (in Bayern). In manchen Fahrschulen gibt es Übungsbögen und weitere Lehrmaterialien gratis, in anderen werden bis zu 80 Euro verlangt. Für die Studie wurden bundesweit 130 Fahrschulen sowohl in Städten mit mehr als 200 000 Einwohnern als auch in Kleinstädten und Gemeinden befragt. Auf www.auto.de/... (oben grünen Button "Jetzt vergleichen" anklicken) können Fahraspiranten durch Eingabe ihres Wohnortes oder der Postleitzahl die für sie günstigste Fahrschule herausfinden. Der ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland weist allerdings darauf hin, dass ein Kostenvergleich allein nicht geeignet ist, um die fachliche und pädagogische Qualität der Ausbildung zu bewerten. Erfahrungsberichte aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, eine Zertifizierung nach anerkannten berufsständischen Kriterien, Beobachtungen bei einem Schnupperkurs und der persönliche Eindruck vom Personal helfen bei der Entscheidung für die richtige Fahrschule. ARCD

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Zuständigkeitsbereich: Pressestelle

Über ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.: Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.

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