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(lifepr) (Bad Windsheim, 20.05.2010) Ohne eine vielseitige und dichte Infrastruktur für Stromtankstellen ist der massenhafte Betrieb von Elektroautos auf unseren Straßen undenkbar. Nach Überzeugung des ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland sind daher Innovationen gefragt, die über die bisherigen Vorstellungen von einem entsprechenden Ladenetz weit hinausgehen. Aktuelle Beispiele sind Stromzapfstellen an Parkscheinautomaten und Telefonzellen. Ob im Parkhaus, beim Einkaufen, vor dem Restaurant oder beim Kinobesuch - das Elektromobil tankt bei der Parkautomatenlösung "EnergieParken" Strom, während Fahrer oder Fahrerin anderweitig beschäftigt sind. "Die Idee ist, dass der Lenker eines Elektrofahrzeugs überall dort Energie tanken kann, wo er für das Parken ohnehin bezahlen muss", sagt Uwe Hahner von Signalbau Huber, einem von sechs Unternehmen, die gemeinsam das Projekt entwickeln. Es folgt der Erkenntnis, dass Autos im urbanen Umfeld häufiger stehen als fahren. Das technische Grundprinzip funktioniert so: Ein "Parkautomaten-Master" steuert per Datenfernübertragung (DFÜ) mehrere andere Parkautomaten als Satelliten, die in Zweier-, Dreier- oder Vierergruppen aufgestellt werden. Am Master wird der Ladevorgang gesteuert und bezahlt, die Satelliten sind nur für den Ladevorgang mit Normsteckern zuständig. Der Fahrer muss nur die Ladezeit eingeben und das Ladekabel anschließen. Bezahlt wird wie an herkömmlichen Parkscheinautomaten. Die Telekom Austria nutzt hingegen Telefonzellen als Stromtankstellen.
In Österreich gibt es rund 13 500 Telefonzellen, die für einen Umbau geeignet wären. In diesem Jahr sollen die ersten 30 Standorte aufgerüstet werden. Die Telefonzelle selbst bietet nach Angaben von Telekom Austria zwei Steckplätze zum Betanken von E-Fahrzeugen wie elektrisch angetriebene Autos, Motorräder, Motorroller, Mopeds und Fahrräder. Um das Angebot nutzen zu können, muss sich ein Kunde entweder per RFID-Chip-Stecker ("Radio-frequency identification" = Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen), RFID-Kundenkarte oder SMS identifizieren. In der Einführungsphase soll das Stromtanken sogar gratis sein. Später sollen die Kosten für eine Auto-Akkuladung nach Angaben von Telekom Austria im einstelligen Eurobereich liegen.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Zuständigkeitsbereich: Pressestelle
Über ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.: Der Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. mit Sitz im fränkischen Bad Windsheim ist Deutschlands einziger Auto- und Reiseclub. Von hier aus betreut der ARCD seine rund 100.000 Mitglieder individuell und rund um die Uhr - mit eigener, permanent besetzter Notrufzentrale und 1.400 Pannenhelfern allein in Deutschland. Im europäischen Ausland arbeitet der ARCD mit den dort etablierten Assisteuren und Versicherern zusammen. Neben umfassenden Schutzbriefleistungen und der Unterstützung durch einen speziellen Clubhilfe-Fonds bietet der ARCD seinen Mitgliedern vielfältige und exklusive touristische Leistungen. Als Gründungsmitglied des 2007 aus der Taufe gehobenen Verbundes Europäischer Automobilclubs EAC engagiert sich der ARCD zudem aktiv in allen Fragen der Verkehrspolitik und Verkehrssicherheit im Sinne seiner Mitglieder. Diese informiert der Club mit der Zeitschrift "Auto&Reise" unterhaltsam und kompetent über alles Wissenswerte rund um die Titelthemen des Magazins.
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