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(lifepr) (Bad Windsheim, 12.05.2010) Crash in Berlin: Mit 50 km/h krachen auf dem Gelände einer ehemaligen AEG-Fabrik Versuchsfahrzeuge gegen eine Barriere. Zuerst sitzt ein 1,50 Meter kleiner Fahrer-Dummy in der für ihn normalen Position hinter dem Steuer, also wegen der relativ kurzen Beine und Arme nahe am Armaturenbrett. Dann knallt ein gleich großer, mittels Pedalverlängerung aber optimal auf dem Sitz positionierter Dummy samt Fahrzeug an die Wand. Ergebnis: Die Blessuren wären beim ersten Fahrer in seiner Normal-Position knapp hinter dem Lenkrad deutlich schwerer ausgefallen als beim zweiten, der einen größeren Abstand einhielt! Diese Versuche führten die Unfallforscher der deutschen Versicherer (UDV) bei einem Kolloquium vor. Die Ergebnisse zeigen, dass kleinere Autofahrer ein höheres Risiko tragen, bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt zu werden. Zu ihrem Schutz sollte daher die Ergonomie im Auto verbessert werden, sagte Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung. Es müsse geklärt werden, ob und wie beispielsweise Knieairbags, verstellbare Pedale und besser einstellbare Lenkräder die Sicherheit von kleinen Fahrern verbessern könnten. Eine Analyse der Unfalldatenbank der Versicherer zeigt zudem, dass beim schweren Frontalaufprall der Anteil der schweren Verletzungen bei - meist kleineren - weiblichen Fahrern um 50 Prozent über dem der männlichen liegt.
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