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(lifepr) (Bad Windsheim, 07.05.2010) In einer Sondersitzung am 4. Mai einigten sich die EU-Kommission und Europas Verkehrsminister auf die Einrichtung einer Koordinationsstelle für das derzeitige "Puzzle" europäischer Lufträume. Gemeinsam mit der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der europäischen Luftsicherheitsbehörde Eurocontrol will die Kommission noch vor Ende des Jahres ein System für einheitliches Flugraum-Management entwerfen, das in Krisenzeiten ein effizientes gemeinsames Vorgehen ermöglicht. Eine Expertengruppe soll mit der Risikoevaluierung betraut werden. "Vulkane halten sich an keine Regeln", so EUVerkehrskommissar Siim Kallas, "daher liegt es an uns, schnell und flexibel zu reagieren!" Bezugnehmend auf die neuerlichen Störungen des Flugbetriebs aufgrund der Aschewolke am 4. Mai über Irland und Großbritannien meinte Kallas, dass die Antwort von Eurocontrol schon wesentlich differenzierter ausgefallen sei: "Heute wissen wir, dass nur dort nicht durchgeflogen werden darf, wo die Wolke am dichtesten ist." Der Verkehrskommissar will dem EUVerkehrsministerrat überdies im Juni eine paneuropäische Strategie für netzübergreifende Mobilitätspläne vorlegen, mit der die EU den Umstieg auf andere Verfahren beim Ausfall eines Verkehrsträgers sicherstellen will. "Die Luftfahrtkrise hat strukturelle Schwächen unserer Verkehrssysteme offensichtlich gemacht", so Kallas abschließend. "Wir brauchen mehr Europa, um Engpässe zu beseitigen und die Vernetzung der Verkehrssysteme voranzutreiben." ARCD
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ARCD
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