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(lifepr) (Bad Windsheim, 07.05.2010) In Zusammenarbeit mit der Fahrzeugindustrie und seinen Kommissionskollegen für Verkehr, Energie und Umweltschutz hat EU-Industriekommissar Antonio Tajani ein Strategiepapier für "saubere und energieeffiziente Fahrzeuge" vorgelegt. Mit 40 Einzelmaßnahmen will die EU-Kommission der europäischen Automobilindustrie bei der "Entkarbonisierung" des Verkehrs helfen. Zugleich gelte es laut Tajani, die Pole-Position der europäischen Hersteller im Rennen um neue Märkte und alternative Antriebssysteme auszubauen, deren massenfähige Produktion 2011 anrollen soll. EU-Forschungsmittel sowie steuerliche Anreize der Mitgliedsstaaten würden die Markteinführung von Öko-Fahrzeugen in Europa beschleunigen, versprach der Kommissar. Tajani will überdies ab 2011 Mittel aus dem EUSozialfonds für eine Ausbildungsoffensive in der Automobilbranche bereitstellen. Die Kommission will den Technologieschub durch schnelle Normungsverfahren mittragen und damit auch für die rasche Einrichtung eines EU-weiten, gemeinsamen Systems von Ladestellen für Elektrofahrzeuge sorgen. Parallel dazu werde das Legislativprogramm zur Verringerung der Fahrzeugemissionen herkömmlicher Verbrennungsmotoren fortgeführt. Nach dem Modell verpflichtender CO2-Grenzwerte, die ab 2012 für neue Pkw und bald auch für neue leichte Nutzfahrzeuge gelten werden, versprach die Kommission, noch dieses Jahr Grenzwerte für motorisierte Zwei- und Dreiräder sowie Quads vorzuschlagen. Auch Hersteller von Lkw über 3,5 t sollen ausnahmslos in die CO2-Pflicht genommen werden. Der Kommissar nannte bislang jedoch kein Datum für diesen Vorstoß. "Durch die neue europäische Strategie werden günstige Rahmenbedingungen geschaffen", erklärte er in Brüssel. "Einerseits soll die Effizienz herkömmlicher Motoren verbessert werden, andererseits soll die Vision einer Mobilität bei extrem niedri gen CO2-Emissionen für die europäischen Verbraucher Wirklichkeit werden." Wiederholt wies Tajani auf die "Technologieneutralität" aller Maßnahmen hin. Die Kommission räume Elektro- Autos nicht absolute Vorfahrt ein, versicherte er, auch wenn einige Länder wie Spanien und Frankreich in diesem Bereich deutliche Akzente setzten. Brennstoffzellen, Bio-Kraftstoffe oder Erdgas stellten ebenfalls brauchbare Lösungen dar, so Tajani. Gestützt auf eine Studie von IHS Global Insight geht die Kommission jedoch davon aus, dass Elektro-Autos bis 2030 weltweit einen Marktanteil von 20 Prozent erreichen werden. ARCD
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