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(lifepr) (Bad Windsheim, 22.08.2007) Im zähen Ringen um eine neue belgische Regierung kommen die erstaunlichsten Vorschläge auf den Tisch. Zuletzt haben flämische Parteien die Idee eingebracht, die Straßenverkehrsordnung und das Zulassungsregister zu regionalisieren. Bislang wurden sämtliche Nummernschilder undifferenziert nach Wohnort und zentral für ganz Belgien ausgegeben. Geht es nach dem Willen mancher Politiker aus dem Norden des Königreichs, so könnte es in naher Zukunft wallonische und flämische Kennzeichen geben. Vielleicht entwerfen die Stadtväter der gemischtsprachigen Hauptstadt dann auch ein eigenes Brüsseler Autokennzeichen, neben den bereits zum Straßenbild gehörenden blauen Kennzeichen von EU-Mitarbeitern! Laut angedacht wurde auch die Möglichkeit, jede Region autonom über die Straßenverkehrsordnung, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Zulassung von Giga-Linern etc. entscheiden zu lassen. Belgien-Reisende würde das vor knifflige Aufgaben stellen: Allein auf dem Weg von Aachen via Brüssel an die Meeresküste kreuzt die Autobahn drei- bis viermal die Sprach- und Regionengrenzen.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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