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(lifepr) (Bad Windsheim, 03.09.2009) Im ersten Halbjahr 2009 brach der Güterverkehr auf der Schiene, gemessen am Volumen der Transporte, in Deutschland um 22,4 Prozent ein. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 147,3 Millionen Tonnen Güter befördert, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Dies sei der größte Einbruch seit Beginn der Statistik im Jahr 1950. Im ersten Halbjahr kam es gleich in allen vier Hauptbereichen zu erheblichen Rückgängen. Besonders stark betroffen sind die Transporte im grenzüberschreitenden Versand ins Ausland (- 30,5 Prozent) und vom Ausland nach Deutschland (- 29,4 Prozent). Auch der Durchgangsverkehr durch Deutschland verringerte sich mit 29,4 Prozent um fast ein Drittel, ermittelten die Statistiker. Glimpflicher davon kam der reine Binnenverkehr mit minus 17,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nahezu alle Güterarten sind von starken Rückgängen betroffen. Am stärksten erwischte es Transporte von Eisen und Nichteisen- Metallen (- 44,1 Prozent) und von Erzen und Metallabfällen (- 40,1 Prozent). Lediglich Mineralölerzeugnisse (+ 4,8 Prozent) und landwirtschaftliche Waren (+ 23,1 Prozent) konnten ihre Transportvolumina steigern.
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ARCD-Pressestelle
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