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(lifepr) (Bad Windsheim, 27.08.2009) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee startete am 24. August 2009 in Berlin das Förderprogramm "Modellregionen Elektromobilität in Deutschland". Sein Ministerium unterstützt mit Fördergeldern in Höhe von 115 Millionen Euro neue Konzepte und laufende Projekte in acht Regionen Deutschlands. Das Geld stammt aus einem mit 500 Millionen Euro gefüllten Fördertopf, der im Konjunkturpaket II der Bundesregierung für elektrisch betriebene Mobilität vorgesehen ist. Die ausgewählten Regionen liegen quer durch die Bundesrepublik in Berlin/Potsdam, Bremen/Odenburg, Hamburg, München, Stuttgart und in den Ballungsgebieten von Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Sachsen. Das Programm läuft bis Ende 2011. Es soll offene Fragen nach der optimalen Ladeinfrastruktur und der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen klären. Am Beispiel Berlin/Brandenburgs machte der Minister klar, wie er sich die Zukunft des Verkehrs vorstellt. Dort soll von 2010 an schrittweise eine Fahrzeugflotte von Elektroautos und Elektrofahrrädern als Teil des bisherigen Öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) betrieben werden. Nutzer sollen in Berlin und im Umland mit ihrem Fahrschein spontan auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umsteigen können. "Raus aus der Bahn, rein ins Elektrofahrzeug und umweltfreundlich ans Ziel", umschrieb Tiefensee seine Vision Elektromobilität vor über 100 Vertretern aus Städten, Kommunen, Wissenschaft und Industrie.
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Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
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