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Tajani bleibt bei seinem "Nein" zu Mega-Trucks

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 02.07.2009) Die Europäische Kommission hat Gegner und Befürworter von Mega-Trucks Ende Juni zu einem Workshop nach Brüssel geladen, in dem die Ergebnisse der jüngsten EU-internen Studie vorgestellt wurden. Die vom gemeinsamen EUForschungszentrum (JRC) Sevilla erstellte positive Kosten-Nutzenanalyse konnte aber selbst EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani nicht vom gesellschaftlichen Nutzen der Monster-Trucks überzeugen. Er befürchtet, dass eine EU-weite Zulassung im grenzüberschreitenden Verkehr nicht nur eine Rückverlagerung von Anteilen der Bahnfracht auf die Straße bewirken, sondern auch verstärktes Verkehrsaufkommen von den Häfen im Norden der EU Richtung Süden verursachen könnte, hieß es aus Kreisen der Kommission. Weitere Studien sollen für 2010 in Auftrag gegeben werden, um die makro-ökonomischen Auswirkungen und technische Spezifikationen unter die Lupe zu nehmen. Mit einer Entscheidung für oder wider eine Zulassung von derartigen Riesen-Trucks mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 60 t und 25,25 m Länge im internationalen Frachtverkehr der EU ist somit nicht vor Ende 2010 zu rechnen.

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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