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(lifepr) (Bad Windsheim, 18.06.2009) Mit "nur" 4,9 % Rückgang bei Neuzulassungen gegenüber Mai 2008 kann sich die Automobilindustrie über eine relative Verlangsamung des Abwärtstrends freuen: 1,27 Mio. Fahrzeuge wurden in Europa (EU und EFTA) im vergangenen Monat abgesetzt. Vor zwei Jahren wurden im selben Monat noch 1,45 Mio. neue Pkw zum Verkehr zugelassen. Staatliche Abwrackprämien kurbelten die Flottenerneuerung vor allem in Deutschland (+ 39, 7 %), Frankreich (+ 11,8 %), Griechenland (+ 5,1) und Österreich (+ 4,8 %) an. In den neuen Mitgliedsländern bilden die Slowakei (+ 46,4 %) und Tschechien (+ 20,5 %) positive Ausnahmen, der Rest der neuen EU-Länder im Osten meldete laut europäischem Verband der Automobilindustrie (ACEA) rückläufige Zahlen, die sich in einer Marktschrumpfung von 27,9 % gegenüber Mai 2008 niederschlagen. Über positive Zuwachszahlen konnten sich vor allem die europäischen Gruppen VW (+ 3,1 %) und Fiat (+ 2 %) freuen. Der eigentliche Lichtblick für Automobilhersteller kommt aus dem Fernen Osten: China hat im Mai infolge einer Steuersenkung für kleinere Pkw einen Zuwachs von 55 % bei den Neuzulassungen verzeichnet, meldete der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA).
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
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