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(lifepr) (Bad Windsheim, 22.05.2009) Der Negativtrend auf dem europäischen Pkw-Markt hält seit mittlerweile zwölf Monaten unvermindert an. Auch im April zeigte der europäische Neuwagenmarkt nur geringe Anzeichen eines Aufschwungs. Während in Deutschland (+ 19,4 %) und Österreich (+ 12,8 %) der Fuhrpark dank Abwrackprämie schneller erneuert wurde als im Vorjahr, lagen die Neuzulassungen in EU und EFTA im Schnitt um 12,3 % unter dem Niveau von April 2008, meldete der europäische Automobilherstellerverband ACEA. Die leichte Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal (- 17,2 % in EU und EFTA) sei in erster Linie auf die staatlichen rämien zurückzuführen. Auch die besonders hart getroffenen Länder Spanien (- 43,7 % gegenüber April 2008) und Großbritannien (- 28,5 %) planen nun, eine Abwrackprämie einzuführen. In den neuen Mitgliedsstaaten lag der Abwärtstrend gar bei- 21,4 %. Der Trend zu kleineren Fahrzeugen wird dabei immer deutlicher. Fiat konnte als einzige der großen Hersteller-Gruppen um 4,7 % gegenüber April 2008 zulegen, während VW (- 4,2 %) und Ford (- 6,3 %) einstellige Rückgänge hinnehmen mussten. BMW (inklusive Mini) hingegen büßte fast ein Drittel der Verkäufe (- 31,2 %) gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein, die Daimlergruppe (Mercedes, Smart) verzeichnete einen Rückgang von 26,3 %, Land Rover gar von 54,6 %. Unter den asiatischen Marken konnte sich nur Hyundai (+ 9,7 %) trotz traditionell geringer Stückzahlen freuen, auch Konzernschwester Kia (- 4 %) behauptete sich gut auf dem europäischen Markt. Mazda hingegen bescherte die geringe Kauflust ein Minus von 26,1 %.
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ARCD-Pressestelle
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