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Luftfahrtunternehmen verringern Kapazitäten

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 07.05.2009) Mit der Reduzierung ihrer Flüge reagieren Europas Fluglinien auf das krisenbedingte rückläufige Passagieraufkommen. Durch Zusammenlegung von Flügen, Annullierungen oder Umbuchungen gelang es, die Kapazität im ersten Quartal europaweit um rund 2,7 % zu drosseln. Die Fluggastzahlen sanken im gleichen Zeitraum um 9,7 %. Im März fiel die durchschnittliche Auslastungsquote der Flieger laut Angaben des Verbands europäischer Fluglinien (AEA) dennoch um "massive 5,5 %" auf 72 %. Auf Flügen innerhalb Europas wurden im ersten Quartal 48 446 800 Passagiere gezählt, das sind 10,8 % weniger als im Vorjahr, auf der Nord-Atlantik-Route ging das Aufkommen um 9,9 % zurück. Mehr Fluggäste (+2 %) waren nur auf Routen in den Mittleren Osten und nach Schwarzafrika (+1,1 %) zu verzeichnen. Die EU-Kommission gab daher gemeinsam mit EU-Rat und -Parlament dem Wunsch der Airlines nach, ihre Slots (d.h. reservierte An- und Abflugszeitfenster) auf den einzelnen Flughäfen auf dem Stand von 2008 einzufrieren. Sollten Fluglinien auch 2010 ihre Zeitfenster nicht nutzen können, dann sieht die EU-Regelung eine Versteigerung an andere Airlines vor. Besonders hart erwischt die Krise Icelandair (-27,7 % Fluggäste), die polnische LOT (-22 %) und Brussels Airlines (-21,1 %). Die Deutsche Lufthansa reduzierte wegen der um 7,3 % gesunkenen Fluggastzahl ihre Kapazität um 3,3 %. ARCD

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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