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(lifepr) (Bad Windsheim, 30.04.2009) Im Februar 2009 starben nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in Deutschland 249 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen. Das waren 46 Personen oder 16 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Auch die Zahl der verletzten Personen ging um 18 Prozent auf 22.400 zurück. Insgesamt ereigneten sich 167.500 Straßenverkehrsunfälle. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Februar 2008. Nimmt man den Januar hinzu, stieg die Zahl der polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 3,6 Prozent auf 358.400 gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (321.600) wuchs um 6,3 Prozent, hingegen gab es 15 Prozent weniger Unglücke (36.800) mit Personenschaden. Die Zahl der Verkehrstoten sank um 118 auf 530 Personen oder um 18 Prozent gegenüber Januar und Februar 2008. Die Statistiker erklären die unterschiedliche Entwicklung bei Sach- und Personenschäden mit den herrschenden Witterungsverhältnissen. Auf schnee- oder eisglatten Straßen komme es zwar zu mehr Unfällen, diese seien aber wegen der vorsichtigeren Fahrweise bei solchen Verhältnissen weniger folgenschwer. Außerdem ließen viele Autofahrer ihren Wagen an solchen Tagen stehen.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung sieht das Statistische Bundesamt keinen Grund zur Entwarnung: Im Januar und Februar hätten immer noch im Durchschnitt fast neun Menschen täglich auf Deutschlands Straßen ihr Leben eingebüßt und 806 Menschen pro Tag Verletzungen erlitten. ARCD
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
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