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(lifepr) (Düsseldorf, 18.12.2007) Wer sein Haus über die anstehenden Weihnachtsfeiertage oder gar für einen ausgedehnten Winterurlaub verlässt, darf sich nicht darauf verlassen, dass die Einstellung "Frostwächter" an der Zentralheizung ausreicht, um das Gebäude vor Frostschäden zu bewahren. Darauf machen ARAG Experten aufmerksam und nennen einen beispielhaften Fall. Ein Rentner wollte den Widrigkeiten des deutschen Winters entfliehen und machte sich für sieben Wochen auf nach Mallorca. Die Heizung hatte er auf die niedrigste Einstellung, den so genannten "Frostwächter" eingestellt und seine Tochter angewiesen ein- bis zweimal pro Woche nach dem Rechten zu sehen. Die Anlage hielt den winterlichen Temperaturen jedoch nicht stand, und es traten diverse Schäden u.a. an Rohren und Heizkörpern auf. Die Gebäudeversicherung meinte, dass häufiger, wenn nicht gar täglich zu überprüfen gewesen wäre, ob das Haus nicht zu schnell auskühle und verweigerte die Schadensregulierung. Das sahen die Richter des Landgerichts Bonn genauso: Gerade bei der niedrigen Einstellung "Frostwächter" müsse bei einem Komplettausfall der Heizung mit einem besonders schnellen Auskühlen des Gebäudes gerechnet und daher täglich kontrolliert werden, so die Richter in ihrer Urteilsbegründung. (LG Bonn Az.: 10 O 203/06).
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