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(lifepr) (Stuttgart, 06.03.2014) Am Freitag, den 21. März, lädt die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., zum Fachvortrag "Multiple Sklerose - Chancen und Grenzen neuer Therapieansätze" ein. Beginn ist 14.30 Uhr im Schloss Amtzell, Haslacher Str. 5.
Dr. med. Lienhard Dieterle von der Neurologischen Gemeinschaftspraxis Ravensburg, nach DMSG-Kriterien als "Anerkanntes MS-Zentrum" zertifiziert, zeigt im Fachvortrag Chancen und Grenzen neuer Therapieansätze bei Multipler Sklerose (MS) auf. Nachdem über viele Jahre die Basistherapie der MS-Erkrankung durch Interferone und Glatirameracetat bestimmt wurde, sind nun neue Medikamente zugelassen. Die Betroffenen verbinden damit die Hoffnung auf eine bessere Wirksamkeit und Verträglichkeit. Die neuen Medikamente sollen den Krankheitsverlauf zum Stillstand bringen oder sogar geschädigte Nerven wieder reparieren. Das wäre ein Quantensprung in der MS-Behandlung. Können die neuen Medikamente dieses Versprechen halten? Erste Erfahrungen werden berichtet.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung bis 14.03. beim AMSEL-Landesverband unter Tel. 0711/69786-0 oder bei stephanie.meyer@amsel-dmsg.de erforderlich.
Ansprechpartner:
Frau Christina Hochstrate
Telefon: +49 (711) 6978-61
Fax: +49 (711) 6978-99
Zuständigkeitsbereich: Sachbearbeitung Kommunikation
Über AMSEL e.V.:
Die AMSEL, Aktion Multiple Sklerose Erkrankter, Landesverband der DMSG in Baden- Württemberg e.V. ist Fachverband, Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MSKranke in Baden-Württemberg. Die Ziele der AMSEL: MS-Kranke informieren und ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Der AMSEL-Landesverband hat über 8.600 Mitglieder und 60 AMSEL-Kontaktgruppen in ganz Baden-Württemberg. Mehr unter www.amsel.de
Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste Erkrankung des Zentralnervensystems. Aus bislang noch unbekannter Ursache werden die Schutzhüllen der Nervenbahnen wahllos und an unterschiedlichen Stellen angegriffen und zerstört, Nervensignale können in der Folge nur noch verzögert weitergeleitet werden. Die Symptome reichen von Taubheitsgefühlen über Seh-, Koordinations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Lähmungen. Die bislang unheilbare, aber mittlerweile gut behandelbare Krankheit bricht gehäuft zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus.
MS in Zahlen
15.000-16.000 MS-Kranke in Baden-Württemberg
1,5-1,6 MS-Kranke pro 1.000 Einwohner in Baden-Württemberg
350-400 Neuerkrankungen pro Jahr in Baden-Württemberg
1 Diagnose täglich in Baden-Württemberg
130.000 MS-Kranke deutschlandweit
500.000 MS-Kranke europaweit
2,5 Mio. MS-Kranke weltweit
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