Montag, 19. Februar 2018


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Vierkommanull Award für außerordentliches akademisches Scheitern: Anna Lara Linden gewinnt den Preis für die schlechteste Hausarbeit des ZurQuelle Magazins

Berlin, (lifePR) - Das ZurQuelle Magazin hat die schlechteste Hausarbeit gesucht. Und es hat sie gefunden. Anna gewinnt den ersten Vierkommanull-Award des ZurQuelle Magazins. Ihre Hausarbeit mit dem Titel „Influencer Marketing – Wie Youtube Videos beeinflussen [sic]“ setzte sich gegen 54 weitere Kandidaten durch. Keine andere wissenschaftliche Arbeit war so schlecht und dabei so dreist wie ihre.

Die Jury aus prominenten Künstlern, Politikern und Influencern war sich über die Siegerin zwar nicht einig, doch lag diese bei allen weit vorne. Linden, die in Berlin Wirtschaftswissenschaften studiert hat, überzeugte in den meisten Disziplinen: „Das Literaturverzeichnis ist vermutlich das schlimmste an diesem Gesamtwerk aus Faulheit, schlechter Recherche und der Gabe eines Ficks auf wissenschaftliche Standards“, meint Tom Kraftwerk, Influencer und berühmtester Langzeitstudent des Landes.

Lea Joy Friedel von Die PARTEI stimmte für die Arbeit, „weil es um Schminke und Wap-bab, ba-da-di-da-da geht, weil die Arbeit die meisten Rechtschreibfehler beinhaltet, und wegen der Fußnote ‚Engl. beauty = Schönheit‘“.

Für Felix Bardorf, Redakteur von ZurQuelle, war die Arbeit ebenfalls ein Highlight. „Ein Traum von einer Hausarbeit. Thema super geil. Kaum Fachliteratur - alle Quellen sind obskure Texte aus dem Internet. Theorien oder eine Forschungsfrage gibt es nicht. Macht super viel Spaß zu lesen.“ 

Der zweite Platz geht an die Hausarbeit „Krieg und Kunst“ von dem Lehramtsstudenten Tobias Schindler. Das unzusammenhängende Werk entbehrt eines roten Fadens, einer Forschungsfrage oder auch nur eines Zugangs. „Grundschullehramt sollte man studieren. Ich weiß nicht so genau, was von Schindler ist und was er einfach nur gesammelt hat.“, meint Jonas Stein, Redakteur von ZurQuelle.

Der dritte Platz geht an die Bachelorarbeit „Ethisches Investment“ von Sebastian Pape. Statt einer Einleitung startet er mit einer „einleitenden Polemik“. Darin schimpft er auf das Bachelor/Master-System, den Verfall der akademischen Tugenden und rechtfertigt sich dafür, dass er sich keine Mühe mit der Arbeit gegeben hat. 

Robert Hofmann, Herausgeber des ZurQuelle Magazins, ist zufrieden mit dem Award. „Der Vierkommanull-Award war für uns auch ein Testballon. Wir wollten zeigen, wie wenig sich viele Studierende mit den starren akademischen Strukturen identifizieren. In den Unis und Hochschulen schlummern offensichtlich so viel Dreistigkeit und Leistungsverweigerung, dass es traurig wäre, wenn die nicht mal ihren Moment im Spotlight bekämen. Wir verbuchen den Award als Erfolg und werden ihn nächstes Jahr wieder ausschreiben. Immerhin können wir so einen Anreiz für Studierende schaffen, dass sie darauf verzichten, alle Energie in Arbeiten zu stecken, die sie langweilen. Das Preisgeld können sie stattdessen einfach in Dinge investieren, die ihnen wirklich am Herzen liegen. Auch wenn wir ihnen den Schnaps ja nun bereits bezahlt haben.“

Der erste Platz ist mit 500 Euro, der zweite mit 250 und der dritte mit 50 Euro und Bier dotiert. Sachpreise und Schnaps gibt es obendrein. Die Jury bestand aus Lea Joy Friedel, Johanna Zeul und Tom Kraftwerk sowie den ZurQuelle-Redakteuren Felix Bardorf, Anne Gräfe, Robert Hofmann, Patrick Müller und Jonas Stein.

Die Preisverleihung inklusive großem Galaabend findet am 9.12. im edlen Berlin-Mitte statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Es gibt auch Schnaps. 

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