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Pressemitteilung BoxID: 418124 (ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH)
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Wirtschaftsförderer akquirierten mehr als 3000 neue Arbeitsplätze

Stabiler Aufwärtstrend vor allem in der Industrie des Landes Brandenburg

(lifePR) (Potsdam, ) Die Wirtschaftsförderer des Landes, der Kreise und kreisfreien Städte haben im Jahr 2012 das Profil des Standortes Brandenburg als Industrieland deutlich gestärkt: Landesweit haben sie insgesamt 987 Projekte betreut und damit die Schaffung von 3.156 Arbeitsplätzen unterstützt - insbesondere in den starken Industrieclustern des Landes. Die Investitionen der Unternehmen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1,1 Milliarden Euro. Davon profitierte insbesondere der Mittelstand. Das geht aus dem gemeinsamen Jahresbericht aller Wirtschaftsförderer im Land Brandenburg hervor, der heute veröffentlicht worden ist.

"Brandenburg ist ein attraktiver Investitionsstandort. Das Ergebnis der Wirtschaftsförderer ist dafür ein eindrucksvoller Beleg. Es ist von einer hohen Dynamik gerade in der Industrie quer durch die Regionen geprägt. Damit hat sich ein stabiler Aufwärtstrend fortgesetzt und die Wettbewerbsposition des Standortes Brandenburg verbessert. Diese Position wollen wir mit dem Aktionsplan ProIndustrie und einer konsequent auf die starken Cluster ausgerichteten Wirtschaftsförderpolitik stärken, indem wir die Unternehmen noch moderner, ökologisch orientierter und international wettbewerbsfähiger profilieren. Auf der ersten Industriekonferenz des Landes Brandenburg am 9. September werden wir dazu eine erste Zwischenbilanz ziehen", erklärte der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers. "Die Arbeit der Wirtschaftsförderer hat dazu beigetragen, dass Brandenburg ab 2014 nicht mehr zu den strukturschwachen Regionen innerhalb der Europäischen Union zählt. Dies ist ein erfreuliches Ergebnis, bedeutet aber auch, dass Brandenburg ab 2014 nicht mehr Höchstfördergebiet in der EU sein wird - nur noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres können Investitionen und Innovationen mit dem Spitzenfördersatz bezuschusst werden. Ich sehe der neuen Förderperiode und den niedrigeren Fördersätzen dennoch zuversichtlich entgegen. Denn auch der Blick auf andere Regionen in der Bundesrepublik und Europa zeigt, dass noch so hohe Fördermittel nicht den Einsatz und das Engagement von Unternehmern und Beschäftigten ersetzen können. Deren Innovationsfähigkeit ist auch in Zukunft eine wichtige Ressource des Wirtschaftsstandortes Brandenburg", so Minister Christoffers weiter.

"Das Brandenburger Teamwork in der Wirtschaftsförderung bewährt sich", unterstrich der Sprecher der ZAB-Geschäftsführung, Dr. Steffen Kammradt. "Das enge Zusammenwirken der Wirtschaftsförderer, der Investitionsbank und der Landesministerien ist ein großer Standortvorteil für Brandenburg. Ebenso zahlt sich die Konzentration der Brandenburger Wirtschaftspolitik auf Cluster aus. Gerade die Industrie wächst und entwickelt sich - vom Metallbau über Lebensmittelverarbeitung bis zur Automobilzulieferung. Und das in allen Regionen des Landes. Auf allen Feldern profitieren die Unternehmen - vor allem der Mittelstand - von der engen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in den Clustern. Dies fördert das Wachstum im Land und hat mit dazu geführt, dass der Standort Brandenburg heute auch international erfolgreich ist. Das wollen wir gemeinsam mit unseren regionalen Partnern konsequent weiterentwickeln.

"Die in Brandenburg bestehenden Unternehmen wachsen weiter. Das belegt der hohe Anteil der von uns mit Fördermitteln begleiteten Erweiterungsinvestitionen im vergangenen Jahr. Dieses Wachstum schafft auch Arbeitsplätze. Mit 9,8 Prozent befindet sich die aktuelle Arbeitslosenquote in Brandenburg auf dem niedrigsten Mai-Niveau seit 1991. Der Wirtschaftsförderbericht unterstreicht einmal mehr, dass neben den Landesprogrammen die ILB-eigenen Brandenburg-Kredite zunehmend wichtige Instrumente der Wirtschaftsförderung im Land sind. Diese werden in den kommenden Jahren - bei sinkenden Fördermitteln der EU - weiter an Bedeutung gewinnen", betonte der Vorstandsvorsitzende der Brandenburger Förderbank ILB, Tillmann Stenger.

Auch die regionalen Wirtschaftsförderer ziehen eine positive Bilanz der gemeinsamen Arbeit des vergangenen Jahres. Die Bereichsleiterin Wirtschaft des Landkreises Prignitz, Edelgard Schimko, sagte: "Die Prignitz hat sich sehr gut entwickelt. Sie spielt zunehmend ihre Funktion als Drehscheibe zwischen den Metropolen Hamburg und Berlin aus. Die Umschlagszahlen des trimodalen Standortes ElbePort sind ein Beweis dafür und werden sich mit dem Ausbau der A 14 nochmals verbessern." Für den Landkreis Elbe-Elster erklärte Jens Zwanzig, Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft: "In Elbe-Elster sind schwerpunktmäßig die Cluster Metall- und Elektrotechnik, Energietechnik und Ernährungswirtschaft vertreten. In nahezu allen Clusterbereichen finden sich Zugpferde mit überregionaler Strahlkraft. Diese Stärken konnten wir im vergangenen Jahr nachhaltig ausbauen."

Der Bericht spiegelt die positive Entwicklung in den neun starken Clustern wider, auf die sich Brandenburg in seiner Wirtschaftspolitik konzentriert. Allein auf die drei Landescluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall entfielen 377 Projekte, mit denen die Schaffung von 849 Arbeitsplätzen und ein Investitionsvolumen von nahezu 396 Millionen Euro verbunden sind.