Zurich warnt vor Vergiftungsunfällen in Haus und Garten

Kinder unter sechs besonders gefährdet

(lifePR) ( Bonn, )
Die Zurich Gruppe Deutschland warnt vor Vergiftungsunfällen im häuslichen Umfeld. Zurich als einer der größten Unfallversicherer in Deutschland weist darauf hin, dass insbesondere Kleinkinder stark gefährdet sind und fordert Eltern und Betreuungspersonen auf, potenzielle Gefahrenquellen in Heim und Garten aufmerksam zu identifizieren und zu beseitigen.

Appetitlich duftende Reinigungsmittel gaukeln Essbarkeit vor

"Laut der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. sind 89% der Vergiftungsopfer Kinder unter sechs Jahre. In diesem Alter sind Kinder besonders neugierig und lassen greifbare Gegenstände gerne in ihrem Mund verschwinden", erläutert Jens Lison, Vorstand der Zurich Gruppe Deutschland. "Während dieser Entdeckungsphase sollten Eltern und Betreuungspersonen deshalb besonders darauf achten, welche schädlichen Stoffe sich in unmittelbarerer Nähe befinden. Der blaugefärbte Glasreiniger auf dem Wohnzimmertisch, der knallgelbe Zitrus-WC-Reiniger oder der appetitlich nach Orangen duftende Allzweckreiniger - Vieles kann auf den Erkundungstouren der Sprösslinge sehr verlockend wirken. Mittel wie diese können bereits mit einem Schluck zu schweren Vergiftungen führen und sollten darum unbedingt unzugänglich aufbewahrt werden, beispielsweise in einer abschließbaren Kammer oder einem weit hoch angebrachten Hängeschrank.

Auch in der Natur lauern Gefahren So schön die blühende Natur in dieser Jahreszeit auch ist, birgt der heimische Garten Gefahren für kleine probierfreudige Entdecker. Giftige Pflanzen und Früchte die in bunten Farben sprießen sind dabei besonders gefragt. Hinter diesen Gewächsen verbirgt sich häufig ein gefährlicher Giftstoff, der bei Einnahme zu starken Erkrankungen führen kann. Extrem gefährlich ist beispielsweise die Tollkirsche, insbesondere ihre fruchtiglecker aussehenden Beeren. Halluzinationen, Tobsucht oder Schüttelkrämpfe sind meist Folgen bei Einnahme dieser Beeren.

Prävention und Aufklärung ist wichtig

"Die beste Unfallversicherung bei Vergiftungsfällen ist natürlich immer die Prävention!" erklärt Jens Lison. Gefährliche Putz- und Reinigungsmittel, Dünger und Brennstoffe müssen für Kinderhände unzugänglich aufbewahrt werden. Zudem sollten Kinder früh für eventuelle Gefahren in Haus und Garten sensibilisiert werden, indem dem Nachwuchs der Unterschied zwischen gefährlichen und ungefährlichen Pflanzen verdeutlicht wird. Dazu bietet sich ein Familienausflug zum Stadtwald an, idealer weise aber natürlich ein Besuch im botanischen Garten. "Doch den Entdeckergeist und die damit verbundene Probierfreudigkeit unserer Kinder können wir nicht kontrollieren. Für den Fall, dass die elterlichen Präventionsmaßnahmen erfolglos bleiben, greift eine Kinder-Unfallversicherung, insoweit ein Einschluss von Vergiftungen mit inbegriffen ist. Diese deckt die entstanden Kosten und Folgekosten der Behandlung, sodass die Eltern sich zumindest an dieser Stelle keine Sorgen machen müssen."
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