Dienstag, 23. Mai 2017


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Niedrigpathogenes Influenza-A-Virus nachgewiesen Zoo Leipzig trifft Vorsorgemaßnahmen

(lifePR) (Leipzig, ) Im Rahmen einer Routineuntersuchung im Zoo Leipzig erfolgte in der letzten Woche bei einer Gelbschnabel- sowie Sichelente und einer Brandgans der Nachweis von niedrig pathogenen Influenza A-Virus H5N3. Es handelt sich hierbei nicht um das hochpathogene H5N1 Virus, sondern um eine durch Influenza-Viren hervorgerufene Erkrankung von Geflügel, welche von der Geflügelpest - die durch hochpathogene Influenzaviren hervorgerufen wird- zu unterscheiden ist. Demzufolge zeigten die Tiere kaum wahrnehmbare Krankheitsanzeichen und wurden auf amtstierärztlicher Anordnung getötet. Nach einer Risikobewertung durch das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt erfolgt am 14. Oktober eine Tierseuchenverfügung für den Zoo. "Wir haben alle Vorsorgemaßnahmen, die sich aus dem Tierseuchengesetz und der Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest ergeben, sofort eingeleitet. Es wird eine Erregereinschleppung durch Wildvögel angenommen, weshalb alle Vögel des Zoos vorsorglich aufgestallt werden müssen. Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund dieser Vorsorgemaßnahmen einige Vogelarten, die sonst in Freigehegen leben, wie Strauße, Pelikane und verschiedene Wassergeflügelarten, bis auf Weiteres nicht zu sehen sind", so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.

Eine Gefahr für die Zoobesucher besteht nicht. Krankheitsrisiken für Menschen durch diese niedrigpathogene aviäre Influenzaviren sind nicht bekannt.

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