Kranke Blutbuche musste gefällt werden

(lifePR) ( Basel, )
Unter der mächtigen Krone der Blutbuche im Zoo Basel sind Generationen von Zoobesucherinnen und -besuchern zum Restaurant spaziert. Nun ist der um die 90 Jahre alte und 25 Meter hohe Baum zu einer Gefahr für die Besucher geworden und musste gefällt werden. Die Blutbuchen in der Region Basel leiden unter der zunehmenden Trockenheit der letzten Jahre.

Vor zwölf Jahren verlor die Blutbuche im Zoo Basel ihren von einem Pilz befallenen benachbarten «Zwillingsbaum», der ihr über die Jahrzehnte Schatten gespendet hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die nun gefällte Blutbuche noch kerngesund. Doch ohne ihre Nachbarin war sie plötzlich den Sonnenstrahlen preisgegeben. Zum Schutz vor ‚Sonnenbrand’ wurde ihr Stamm mit einer Schilfrohrmatte geschützt und mit einer Art Sonnencreme für Bäume eingestrichen, damit sie sich an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnen konnte.

Leider setzte die Sonne der Blutbuche über die letzten Jahre trotzdem sehr zu und die heissen und trockenen Sommer 2015 und 2018 waren zu viel für sie. Ihr Zustand verschlechterte sich seit dem Frühling nochmals stark. Grosse Äste auf der Südseite waren kaum mehr belaubt, diverse grosse Äste mussten entfernt werden. Aufgrund der sehr schlechten Prognose und der zunehmenden Gefahr, die der Baum für die Besucher darstellte, entschied sich der Zolli schweren Herzens, den kapitalen, um die 90 Jahre alten Baum zu fällen. Seine Krone und Äste werden den Elefanten und anderen Zootieren als Futter zur Verfügung gestellt.

Blutbuchen leiden stark unter der Trockenheit der letzten Sommer, insbesondere in der Region Basel. Die rote Farbe der Blutbuchen ist auf das Fehlen eines Enzyms zurückzuführen, das Pflanzenfarbstoffe in der Aussenhaut junger Blätter normalerweise abbaut. Die Haut des Blutbuchen-Blattes ist deshalb nicht durchsichtig, sondern rötlich gefärbt und das Blattgrün im Inneren des Blattes ist von aussen nicht mehr zu sehen. Im Lauf der Vegetationsperiode verlieren die Blätter die rote Farbe, sie werden immer grüner und sind dem flüchtigen Betrachter im Herbst kaum noch als Blutbuchen zu erkennen.
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