Dienstag, 23. Januar 2018


  • Pressemitteilung BoxID 665090

Open Codes. Leben in digitalen Welten

Sa, 21.10.2017-So, 05.08.2018, ZKM_Lichthof 8+9

Karlsruhe, (lifePR) - Die Welt verstehen, die wir bewohnen.    
Die Welt verstehen, in der wir leben.        
Die Welt verstehen, von der wir leben.

Wir leben heute in einer globalisierten Welt, die von digitalen Codes kontrolliert und erzeugt wird. Von der Kommunikation bis zum Transport (von Menschen, Gütern und Nachrichten) wird alles durch Codes bestimmt. Eine neue Gleichung von Mathematik und Elektronik hat eine neue, auf Computerprogrammen basierende Welt hervorgebracht, die von IngenieurInnen, PhysikerInnen und InformatikerInnen geschaffen wird. Von Leibniz’ Binärcode bis zum Morsecode, vom kosmischen Code bis zum genetischen Code – wir leben in einer Welt aus Codes.

Die Ausstellung »Open Codes. Leben in digitalen Welten«, die künstlerische und wissenschaftliche Arbeiten versammelt, eröffnet die Möglichkeit, diese Welt zu verstehen. Die Ausstellung wird zeitgenössische Kunst und Wissenschaft an der Schwelle zu einer »Renaissance 2.0« präsentieren.

»Open Codes. Leben in digitalen Welten« wird mithilfe von Codes kuratiert und erfordert ein neues Verhalten der BesucherInnen. Die Ausstellung wird eine Mischung aus Labor und Lounge, aus Lernumgebung und „Club Méditerranée“ sein. Mit unseren BesucherInnen wollen wir neue, vielleicht auch ungewöhnliche Formate von Bildung und Lernen erproben und in einer gelösten und das Lernen anregenden Atmosphäre neue Zugänge zum Wissen schaffen. Programmieren, Lernen mit Bots und anderen neuen Technologien sollen keine Schranke mehr darstellen, sondern jedem die Möglichkeit geben, das Dahinter unserer heutigen digitalen Welt zu verstehen. Ob bei freiem Eintritt zu Veranstaltungen, Snacks und Getränken im Museum oder dem selbstverständlichen Arbeiten im Museumsraum – als ein bildungspolitisches Experiment im Bereich »Audience Development« wird die Ausstellung das Leitbild musealen Ausstellens verändern. Das Museum wird sich für die BesucherInnen im wahrsten Sinne des Wortes lohnen.

Beteiligte KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen  

Morehshin Allahyari, Isaac Asimov, Konrad Becker & Felix Stalder, Lisa Bergmann, James Bridle, Ludger Brümmer, Anton Himstedt, Chandrasekhar Ramakrishnan, Götz Dipper, Can Büyükberber, Emma Charles, Matthieu Cherubini, Arthur C. Clarke, Tyler Coburn, Max Cooper, Larry Cuba, Ted Davis, Frederik De Wilde, Simon Denny, Constant Dullaart, Margret Eicher, Jonas Eltes, César Escudero Andaluz & Martín Nadal, Cerith Wyn Evans, Claire L. Evans, Harun Farocki, Thierry Fournier, Kristof Gavrielides, Melanie Gilligan, Fabien Giraud & Raphaël Siboni, Chris Salter, Donna Legault, Julia Ghorayeb, Yannick Hofmann, Eduardo Kac, Helen Knowles, Jan Robert Leegte, Lawrence Lek, Armin Linke, Bernd Lintermann, Fei Liu, Christian Lölkes, Solimán López, Shawn Maximo, Rosa Menkman, Chikashi Miyama, Andreas Müller Pohle, Jörn Müller-Quade, Helena Nikonole, Julian Oliver, Pakui Hardware, Julian Palacz, Artemis Papageorgiou, Matthew Plummer-Fernandez, Julien Prévieux, Betty Rieckmann, robotlab, Curtis Roth, RYBN.ORG, Karin Sander, Scholz & Volkmer, Karl Sims, Rasa Smite & Raitis Smits, Space Caviar, Barry Stone, Monica Studer & Christoph van den Berg, Suzanne Treister, UBERMORGEN.COM, Ruben van de Ven, Harm van den Dorpel, Danja Vasiliev, Ivar Veermäe, ::vtol::, Clemens von Wedemeyer, Alex Wenger & Max-Gerd Retzlaff, Where Dogs Run, Stephen Willats, Manfred Wolff-Plottegg & Wolfgang Maass

Die Ausstellung wurde konzipiert von Peter Weibel und kuratiert von Peter Weibel, Lívia Nolasco-Rózsás, Yasemin Keskintepe sowie Natalia Fuchs.


Kooperationspartner

Zu den Kooperationspartnern der Ausstellung zählen das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung, das FZI Forschungszentrum Informatik, die Akademie Schloss Solitude und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Rahmenprogramm

Die Ausstellung Open Codes. Leben in digitalen Welten wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Vorträgen, Filmvorführungen, Workshops und Symposien begleitet.

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