ZEW-CS-Finanzmarkttest für die Schweiz - Konjunkturerwartungen brechen ein

(lifePR) ( Mannheim, )
Die Konjunkturerwartungen für die Schweiz brechen im Oktober 2014 um 23,0 Punkte ein. Damit rutscht der ZEW-CS Indikator auf einen Stand von minus 30,7 Punkten ab und erreicht ein Zweijahrestief. Der ZEW-CS- Indikator spiegelt die Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz auf Sicht von sechs Monaten wider. Er wird vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse (CS), Zürich, monatlich im Rahmen des Finanzmarkttests für die Schweiz erhoben.

Es spricht einiges dafür, dass der starke Rückgang des ZEW-CS Konjunkturindikators im Oktober auf Befürchtungen der befragten Experten zurückzuführen ist, dass die Schweizer Konjunktur durch die ungünstige wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone angesteckt werden könnte. Die konjunkturelle Situation wird für die Eurozone jedenfalls von der Mehrheit der Experten als "schlecht" eingeschätzt, so dass sich der Lageindikator für die Eurozone inzwischen auf minus 64,9 Punkte verschlechtert hat.

Als überraschend stabil wird hingegen die konjunkturelle Situation in der Schweiz beurteilt: Wie schon im Vormonat hält ein Viertel der Befragten die Konjunkturlage für "gut" und der Rest hält sie für "normal". Der Lageindikator für die Schweiz liegt somit unverändert bei 25,6 Punkten.

Detaillierte Ergebnisse - einschließlich der Umfrageergebnisse bezüglich der Wirtschaftsentwicklung anderer Länder - können der heute veröffentlichten Ausgabe des "Finanzmarktreport Schweiz" entnommen werden (bitte beachten Sie Groß- und Kleinschreibung): http://www.zew.de/de/publikationen/finanzmarktreportschweiz/finanzmarktreportarchivschweiz.php?year=2014&submit=Los&si=FMCH
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