Dienstag, 21. Februar 2017


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Die wichtigsten Handlungsfelder der neuen Bundesregierung

ZEW-Umfrage bei Finanzmarktexperten

(lifePR) (Mannheim, ) Steuern und Finanzen sind das mit Abstand wichtigste Handlungsfeld der neuen Bundesregierung. Es folgen das Gesundheitswesen, der Bildungsbereich sowie Arbeitsmarkt und Soziales. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim unter 262 Finanzmarktexperten.

Vor die Entscheidung gestellt, das Feld mit dem derzeit größten Handlungsbedarf für die deutsche Politik zu benennen, waren sich rund 38 Prozent der Experten einig, dass dies nur der Bereich Steuern und Finanzen sein könne. Etwa 21 Prozent der Experten geben dagegen weiteren Reformen im Gesundheitswesen oberste Priorität, während Bildung sowie Arbeit und Soziales mit jeweils 13 Prozent gleich auf liegen. So gut wie keiner der Experten räumt derzeit Handlungsfeldern wie beispielsweise Außenpolitik, Verkehr oder Sicherheit einen Platz ganz oben auf der Prioritätenliste ein.

Auch wenn eine eindeutige Mehrheit der befragten Experten Steuern und Finanzen für das wichtigste Handelungsfeld der Regierung hält, stoßen bestimmte Maßnahmen wie etwa die Steuersenkungspläne der neuen Regierung auf Ablehnung. Gut 48 Prozent der Finanzmarktexperten halten Steuersenkungen angesichts der konjunkturellen und finanzpolitischen Lage für nicht sinnvoll. Nur 35 Prozent begrüßen sie. Dennoch sind fast 50 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass die neue Koalitionsregierung ihre Steuerversprechen wahr machen wird. Nur knapp 30 Prozent erwarten, dass die Steuern nicht gesenkt werden.

Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW)

Das ZEW arbeitet auf dem Gebiet der anwendungsbezogenen empirischen Wirtschaftsforschung. Dabei hat es sich insbesondere durch die Bearbeitung international vergleichender Fragestellungen im europäischen Kontext sowie den Aufbau wissenschaftlich bedeutender Datenbanken (z. B. Mannheimer Innovationspanel, ZEW Gründungspanel) national und international profiliert. Die zentralen Aufgaben des ZEW sind die wirtschaftswissenschaftliche Forschung, die wirtschaftspolitische Beratung und der Wissenstransfer.

Das ZEW wurde 1990 gegründet. Heute arbeiten am ZEW 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen rund zwei Drittel wissenschaftlich tätig sind.

Kurzbeschreibung der ZEW-Forschungsfelder:

- Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement
- Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung
- Industrieökonomik und Internationale Unternehmensführung
- Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft
- Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement
- Informations- und Kommunikationstechnologien
- Wachstums- und Konjunkturanalysen

Mehr Informationen über das ZEW finden Sie im Internet unter www.zew.de

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