ZVG drängt auf bezahlbare Versicherungsbeiträge

Fleischer: Aeikens' Vorstoß zur Dürreabsicherung wichtiger Schritt in richtige Richtung

(lifePR) ( Berlin, )
(ZVG) Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt den Einsatz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zur Ausweitung des ermäßigten Versicherungssteuersatzes auf das Risiko Dürre, mahnt jedoch gleichzeitig weitere Unterstützungen an.

„Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung“ nennt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer das gestern bekanntgewordene Schreiben von Staatsekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom BMEL an seinen Kollegen im Bundesfinanzministerium, Dr. Rolf Bösinger, mit der Forderung, den ermäßigten Versicherungssteuersatz von 0,3 Promille der Versicherungssumme um das Risiko Dürre bei den Elementarschäden zu erweitern. Das entspricht einer wiederholt geäußerten Forderung des ZVG.

„Nun dürfen wir aber nicht auf halbem Weg stehenbleiben“, betont Fleischer. Bezahlbare Versicherungsbeiträge ermöglichten den gärtnerischen Betrieben erst, die verbesserte Absicherung in Anspruch nehmen zu können. Ein Blick in die europäischen Nachbarstaaten zeige die nötigen weiteren Schritte auf: Unter anderem in Österreich, Polen, Frankreich und Italien werden die Prämien finanziell gefördert. Um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe zu erhalten, seien hierzulande ebenfalls Lösungen nötig.

Hintergrund:

Der ZVG hatte sich wiederholt für eine Ausweitung der Elementarschäden auf den Fall Dürre innerhalb der Mehrgefahrenversicherung ausgesprochen, mit entsprechender Anpassung des Versicherungssteuersatzes.

Ende April 2019 machte Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Vorstoß für einen ermäßigten Versicherungssteuersatz für Elementargefahren für das Risiko „Trockenheit“. Außerdem befürwortet sie eine staatlich unterstützte Mehrgefahrenversicherung in der Landwirtschaft, die über Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz“ (GAK) finanziert werden soll.
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