Montag, 25. September 2017


  • Pressemitteilung BoxID 138012

Handwerk fordert: Länder müssen sich Bildungsverantwortung stellen

Berlin, (lifePR) - Zu den Ergebnissen des gestrigen Bildungsgipfels erklärt der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) Hanns-Eberhard Schleyer:

"Die Ergebnisse des Bildungsgipfels sind enttäuschend. Die dringend anstehende Umsetzung der Dresdner Beschlüsse wurde vertagt. Die großen Herausforderungen im Bildungssystem erlauben aber keinen weiteren Aufschub. Der öffentliche Eindruck vom Bildungsgipfel wurde allein bestimmt vom Feilschen um die Finanzierung. Dabei waren sich die Länder nicht zu schade, bildungsferne Ausgaben für Pensionszahlungen oder Steuerfreibeträge mit in ihre Leistungen einzurechnen. Wir fordern die Länder daher nochmals mit Nachdruck auf, sich endlich auf ihre Verantwortung im Bildungsbereich zu konzentrieren. Wir brauchen jetzt einen quantitativen und qualitativen Ausbau der vorschulischen Bildung. Wir müssen jetzt Maßnahmen ergreifen, um die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss zu halbieren. Der Ausbau der Ganztagsschulen und eine frühzeitige Berufsorientierung müssen schnellstmöglich initiiert werden. Letztlich gilt es, so die Zukunft des Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Start ins Studium: Hochschule Osnabrück begrüßt rund 3.400 Erstsemester

, Bildung & Karriere, Hochschule Osnabrück

Mit einer Begrüßungsfeier hat die Hochschule Osnabrück jetzt 2.700 Erstsemester in der OsnabrückHalle willkommen geheißen. Für über 700 weitere...

Die Botschaft der Wahl: Sorgt für neues gesellschaftliches Vertrauen

, Bildung & Karriere, St. Leonhards-Akademie gGmbH

Die Eröffnungs-Veranstaltung zum „Jahr des Vertrauens" am 6. November im Weltethos-Institut Tübingen packt die Aufgabe an. Wie kann es im Dialog...

Wenn kulturelle und religiöse Vielfalt zur Herausforderung wird

, Bildung & Karriere, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Die kulturelle und religiöse Vielfalt nimmt in der sozialen Arbeit seit Jahren zu – bei den Mitarbeitenden und bei den Klienten. Diese Vielfalt...

Disclaimer