Freitag, 25. Mai 2018


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Ein Ziel für die Zwanzig

Zum G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg fordert der WWF ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz

Berlin, (lifePR) - Die G20 haben gegenüber der Weltgemeinschaft eine Verantwortung, der sie auf dem Treffen in Hamburg gerecht werden müssen. „Wir kämpfen weltweit an mehreren Fronten, um unsere Lebensgrundlagen zu schützen. Die G20-Mitglieder sind nicht nur die führenden Wirtschaftsmächte, sondern auch die größten Umweltsünder. Mit ihrem Gewicht können und müssen sie die Waagschale zu unser aller Gunsten verschieben und uns so ein friedliches und gerechtes Miteinander auf einem gesunden Planeten ermöglichen“, sagt Eberhard Brandes, Geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland. Dazu gehören neben konkreten Schritten für den Klimaschutz und Strategien für einen nachhaltigen Finanzmarkt auch ein schlagkräftiger Aktionsplan gegen die Vermüllung der Meere und die konsequente Bekämpfung des milliardenschweren illegalen Wildartenhandels.

„Es ist höchste Zeit, dass die G20 begreifen: Unser wirtschaftlicher Wohlstand hängt unmittelbar vom Wohlergehen unserer Umwelt ab. Verpesten wir mit Kohlekraftwerken weiter unsere Luft, befeuern die Klimakrise und vermüllen unsere Meere, ist kein Land gefeit vor den extremen Folgen dieser ungeheuren Fahrlässigkeit. Da hilft ganz sicher auch kein Protektionismus“, so Brandes weiter. „Wenn die Administrationen einzelner Länder vor den Problemen lieber die Augen verschließen, müssen die anderen diese umso entschlossener angehen.“

Das gilt insbesondere für Deutschland. „Für seine G20-Präsidentschaft hat Deutschland sowohl das Pariser Klimaabkommen als auch die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) als Rahmen definiert. Das darf kein leeres Versprechen bleiben. Die Kanzlerin muss sich in Hamburg nicht nur mit ganzer Kraft für ein gemeinsames Bekenntnis zum Klimaschutz einsetzen, sondern auch zuhause liefern, was sie international vertritt. Der CO2-Ausstoß Deutschlands ist seit 2009 nicht mehr gesunken. Um die Klimaschutzziele für 2020 noch zu erreichen, muss die Bundesregierung umgehend das Ende der Kohleverstromung einleiten, die dreckigsten Meiler spätestens 2019 abschalten und den Ausbau der Erneuerbaren forcieren.“

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