Green Travel, Local Experts und Apps im Urlaub

Das sind die Reisetrends 2020

(lifePR) ( München, )
Das Reisejahr 2019 neigt sich dem Ende zu und die Trends für das nächste Jahr beginnen sich abzuzeichnen. Nachhaltigkeit und Green Travel werden immer wichtiger werden, ebenso Megatrends wie Individualisierung, Personalisierung und eine stärkere Integration von Smartphone und Apps in unseren Reise-Alltag. Auch bereits bekannte Entwicklungen wie Reisen in der Nebensaison und „Travel Like A Local“, also Reisen wie die Einheimischen, werden im nächsten Jahr groß. Die Kommunikationsagentur Wilde & Partner stellt elf Top-Reise-Trends für 2020 vor.  

Green Travel: Nachhaltig reisen mit gutem Gewissen

Nachhaltigkeit und Reisen? Das geht: Wer die Umwelt schonen will, entdeckt seine Sehnsuchtsziele im nächsten Jahr ganz einfach mit der Bahn. Tatsächlich denken immer mehr Urlauber um und wählen statt dem Flugzeug die Anreise per Zug, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Für alle, die auch am Reiseziel selbst Wert auf Naturverbundenheit legen, empfiehlt sich Bahn-Wandern. Dieser umweltfreundliche Reisetrend kombiniert Bergtouren mit dem Komfort einer Bahnreise ‒ und das auch noch CO2-neutral. Ein besonders breites Portfolio mit traumhaften Panoramarouten bietet der Bahnreisespezialist Ameropa in der Schweiz an. Es geht durch die abwechslungsreiche Landschaft Graubündens und Interlakens, durchs mediterrane Tessin oder im Glacier Express über Brücken, Viadukte und Kehrtunnel von Chur nach Zermatt. Wenn es doch eine Flugreise sein soll, bietet das Buchungsportal Flyla eine Antwort auf Flugscham: Über die Seite des Münchner Start-Ups sind alle Verbindungen diverser Airlines verfügbar, darunter auch Lufthansa und Eurowings. Das Besondere: Flyla kompensiert den CO2-Ausstoß jeder Buchung. Darüber hinaus pflanzt das Portal pro Flug mindestens einen Baum. Beides ohne Zusatzkosten für den Kunden.

Auf ins Abenteuer: Solo-Reisen für Frauen

Alleine zu verreisen ist auch für Frauen schon lange nichts Ungewöhnliches mehr, wissen die Reiseexperten der Urlaubspiraten. Schließlich verspricht ein Solo-Trip maximale Freiheit, Unabhängigkeit und Spontanität. Trotzdem gibt es einige Punkte, die alleinreisende Frauen beachten sollten, sei es die Wahl des Reiseziels oder die eigene Sicherheit. Wer noch nie allein unterwegs war und etwas Bammel hat, sollte zunächst Ziele wählen, die dem eigenen Kulturkreis ähneln und bei denen die Sprachbarriere geringer ist. Dafür bieten sich Kurztrips innerhalb Europas an. Um Gleichgesinnte kennenzulernen, kann man eine Städtetour oder einen Sprachkurs buchen. Auch Apps wie Tourlina bringen alleinreisende Frauen zusammen. Wer schon routinierter im Alleinreisen ist, kann auch entfernte Ziele wie die USA, Kanada, Neuseeland, Australien oder Südostasien bereisen. Weitere Tipps, worauf man als alleinreisende Frau achten sollte und welche Ziele sich für Singlereisen besonders eignen, haben die Urlaubspiraten hier zusammengetragen.

Local Experts: Abseits der Touristenmassen

Langweilige Stadtführungen und Gruppenreisen zu den typischen Touristenattraktionen sind für die meisten Traveller keine Option mehr. Vielmehr wollen Reisende die Ursprünglichkeit und Kultur des Landes bei einer individuell geplanten Tour erleben. Von einer Vulkanexpedition auf Java über Abenteuer rund um den Polarkreis bis hin zu einer Bootsfahrt im Mekong-Delta kann über Evaneos, dem führenden Online-Marktplatz für Individualreisen weltweit, alles gebucht werden. Besonderes Highlight sind die deutschsprachigen lokalen Reiseexperten, die mit ihrem Insiderwissen für jeden eine maßgeschneiderte Reise planen. Da auf Zwischenhändler verzichtet wird, bleibt der Großteil des Geldes am Reiseziel und die lokale Wirtschaft wird unterstützt.

Multitalent Smartphone: Apps als Must-Have für den Urlaub

Das Smartphone hat sich bereits als fester Bestandteil in unserem Alltag etabliert, umso selbstverständlicher ist es, dass es uns auch auf Reisen begleitet und unterstützt. Zahlreiche Apps helfen dabei die Reise unkompliziert und zeitgemäß zu gestalten: Statt dem sperrigen Reiseführer hilft nun beispielsweise eine App dabei, die coolsten Hotspots am Urlaubsort ausfindig zu machen oder sich vor Ort zurecht zu finden. Auch der klassische Urlaubsgruß geht mit der Zeit: Mit MyPostcard gestalten Reisende ihre Postkarte bequem per App, komplett mit eigenen Fotos, Schriftzügen und Adressbuch. Verschickt werden die Karten weltweit ‒ allerdings nicht digital, sondern wie gewohnt per Post. Extra-Bonus: Weil die Postkarten unter anderem in Deutschland gedruckt werden, sind sie deutlich schneller am Ziel als herkömmliche Karten, die aus dem Ausland verschickt werden.

Einzigartig und authentisch: Maßgeschneiderte Reiseangebote

Maßgeschneiderte Reisen nach individuellem Kundenwunsch liegen im Trend. Das bestätigt auch Christopher Trinczek, Gründer und Geschäftsführer des Kuba-Spezialisten Cuba Buddy, der seine Rundreisen individuell nach den Interessen des Kunden auflegt. „Reisende möchten authentische und außergewöhnliche Erfahrungen sammeln. Im Bereich der Fernreisen wird die klassische Rundreise abgelöst von persönlich geplanten Rundreisen, die auf die Bedürfnisse des einzelnen Kunden eingehen. Das fängt an bei Programmpunkten wie individuellen Stadtführungen bis hin zu mehrtägigen Aktivitäten wie Rad- oder Wandertouren“, erklärt der Kuba-Experte. Auch bei SeyVillas, Spezialreiseveranstalter für die Seychellen beobachtet man die Entwicklung hin zum ganz individuellen Reiseerlebnis. Auf seyvillas.com stellen sich Urlauber ihr persönliches Inselhopping zusammen, angefangen bei der Auswahl der Inseln und der Art der Unterkunft. Traumurlaub sieht eben für jeden anders aus: Ist es für den einen eine Tour der drei Hauptinseln mit Übernachtung im authentischen Guest House, möchte der nächste lieber luxuriöse Resorts auf einer kleinen Privatinsel wie North Island oder Fregate Island entdecken.

Mobility on Demand: Flexibel und intermodal von A nach B reisen

Die Einführung von E-Scootern, Bike Sharing Angeboten und die Liberalisierung des Fernverkehrs bieten innovative und flexible Reiseoptionen, die sich 2020 weiter etablieren, weiß Gunnar Berning, CEO des Verkehrsmittelvergleichsportals FromAtoB. „In Zukunft setzen Reisende vermehrt auf intermodale Angebote. So können sie flexibel und kostengünstig mit verschiedenen Verkehrsmitteln vom Start- zum Zielpunkt reisen. Hier stehen wir erst am Anfang der Möglichkeiten.“ Per App fragen Reisende alle verfügbaren Verkehrsmittel für eine gewünschte Strecke ab und können diese nach Preis und Reisedauer vergleichen. Je nach Reiseziel werden Verkehrsmittel flexibel gewechselt und die letzten Kilometer vom Bahnhof zum Hotel zum Beispiel per E-Scooter oder Leihfahrrad zurückgelegt.

Nebensaison-Reisen: Allein am sonst so überfüllten Strand

In Zeiten von Overtourism und überfüllten Sehenswürdigkeiten und Stränden, versuchen Reisende immer mehr die Hauptreisezeiten zu vermeiden. Für viele ohne schulpflichtige Kinder ist es möglich, die Ferienzeiten zu umgehen und dennoch keine Abstriche beim Wetter zu machen. Sommerwetter ohne volle Strände und hohe Zimmerpreise finden Urlauber beispielsweise in Mallorca in der ersten Juni- oder zweiten September-Hälfte. Für die Kanarischen Inseln empfiehlt sich die Zeit von Mitte November bis vor Weihnachten, wissen die Reiseexperten von weg.de.

Wohlbefinden plus Selbstoptimierung: Wellness wird zu Selfness

Auch dieser Trend ist nichts vollkommen Neues, bereits seit etwa dreißig Jahren kennt man in Europa den Begriff Wellness. In unserer zunehmend hektischen und anspruchsvollen Welt hat er sich allerdings gewandelt. Urlauber, die einen Wellness-Aufenthalt buchen, möchten nicht nur Wohlbefinden und Entspannung, sondern sich auch selbst optimieren ‒ aus Wellness wird Selfness. Das Buchungs- und Bewertungsportal HolidayCheck sieht hier eine deutliche Veränderung: Der Trend geht weg von der klassischen Massage oder dem Fünf-Gänge-Menü und hin zu einem ganzheitlichen Ansatz und zur Arbeit an Körper und Geist. Hier spielt auch der gesellschaftliche Wandel hin zu einem nachhaltigen Lifestyle eine Rolle. Immer mehr Hotels spezialisieren sich in entsprechende Richtungen und bieten beispielsweise Ayurveda-, Yoga- und Biourlaube an. Das Ziel: ein Ausgleich zum immer stressigeren Alltagsleben durch mehr Achtsamkeit im und nach dem Urlaub.

Individuell Reisen: Auch exotische Ziele werden auf eigene Faust erkundet

Seit Jahren ist einer der vorherrschenden Megatrends die Individualisierung ‒ auch beim Reisen: Nicht jeder möchte mehr genau denselben Urlaub erleben wie der Nachbar. Alle Komponenten der Reise, von der Unterkunft bis zur Anreise und den Aktivitäten vor Ort, werden auf den persönlichen Geschmack der Urlauber abgestimmt. Kein Wunder also, dass auch Mietwagen hoch im Kurs stehen. Mit eigenem Fahrzeug lässt sich jedes Land selbständig erkunden, das Reiseerlebnis wird persönlich wie nie. Was für Nahziele bereits seit langem gilt, wird nun zunehmend auch in außergewöhnlichen Urlaubsländern außerhalb Europas relevant: Reisende trauen sich auch in exotischen Destinationen zunehmend auf die Straße. Der Mietwagenanbieter Sunny Cars sieht bei den Fernreisezielen für 2020 neben den klassischen Fernreisedestinationen wie Kanada, USA und Südafrika auch Exoten wie Costa Rica, Mexiko und Curacao im Trend ‒ hier werden deutlich mehr Fahrzeuge gebucht als in den Vorjahren.

Undertourism: Bewusste Entscheidung für weniger angesagte Städte

Besonders bei Städtereisen treffen Reisende auf das Problem des Overtourism ‒ überfüllte Städte wie Venedig oder Barcelona leiden unter dem Besucheransturm. Eine zunehmende Zahl an Reisenden entscheidet sich daher bewusst für alternative Ziele ‒ Städte, die weniger bekannt sind und (noch) nicht auf der Bucket List der Instagram Community stehen. Auch weekend.com, der App-Spezialist für Wochenendreisen, verzeichnet ein zunehmendes Interesse an weniger bekannten Destinationen. Dazu gehören Geheimtipps wie Odessa, Bergamo oder Timisoara.

Frei und ungebunden: Caravaning-Boom hält auch 2020 an

2019 war das Reisejahr der Wohnmobile und Camper. Das ändert sich auch 2020 nicht ‒ weiß Alexander Kastl, Geschäftsführer von McRent, Europas größter Wohnmobilvermietung. „Der Wunsch der Deutschen nach Freiheit und Spontaneität im Urlaub ist ungebrochen. Mit dem Wohnmobil sind spontane Standortwechsel kein Problem und anders als im Hotel gibt es keine Bindung an feste Essenszeiten.“ Diese Flexibilität überzeugt immer mehr Reisende, die sich für einen Urlaub im Wohnmobil entscheiden. Wer auf die Ferienzeiten angewiesen ist, sollte daher auch möglichst früh buchen, denn besonders große Fahrzeuge für Familien sind sehr gefragt und schnell vergriffen.
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