Freitag, 17. August 2018


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Mobilisierung, Konflikte, gesellschaftlicher Zusammenhalt

Am WZB eröffnet am 27. November das neue Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung

Berlin, (lifePR) - Ohne die Zivilgesellschaft können viele Probleme in der Gesellschaft nicht bewältigt werden. Umso wichtiger ist die Erforschung ihrer Grundlagen, ihres Selbstverständnisses und ihres Wandels. Das neue Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung wird sich am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) diesen Aufgaben widmen. Das Zentrum wird am 27. November 2017 am WZB eröffnet. Gründungsdirektor ist Edgar Grande, der bislang den Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München innehatte.

Ziel des neuen Zentrums ist es, die zivilgesellschaftliche Protest- und Bewegungsforschung systematisch mit der Analyse politischer Konflikte und der Sozialkapitalforschung zu verbinden. Erforscht werden der Wandel politischer Konfliktstrukturen, die Organisation und Mobilisierung dieser neuen Konflikte durch soziale Bewegungen und politische Parteien sowie die Veränderungen der zivilgesellschaftlichen Organisationen. Geplant ist außerdem die Institutionalisierung einer Dateninfrastruktur zu politischem Protest in Europa. Das Zentrum will mit der Langzeitbeobachtung politischer Konflikte und gesellschaftlicher Mobilisierung zur Beantwortung grundsätzlicher Fragen der Zukunft der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen.

Die Einrichtung ist eine Kooperation zwischen dem WZB und der Freien Universität Berlin. In der ersten Förderphase hat das Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung seinen Sitz am WZB. Gefördert wird das neue Zentrum durch die Stiftung Mercator, die VolkswagenStiftung und das WZB.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Eröffnung des neuen Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung am 27. November ab 17 Uhr eingeladen. Bei einer Podiumsdiskussion diskutieren Gäste aus Politik, Wissenschaft und Medien, u.a. der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse über die Herausforderungen für die Zivilgesellschaft. Gründungsdirektor Edgar Grande steht für Interviews zur Verfügung.

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