Sonntag, 25. Juni 2017


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30 Jahre Friedensfilmpreis

.... es begann in Zehlendorf...

(lifePR) (Berlin, ) 1985 ist die Friedensbewegung eine bedeutende gesellschaftliche Kraft in der Bundesrepublik. Hundertausende engagierte Bürger kommen zu Großdemonstrationen nach Bonn

Die ganze Republik scheint in Bewegung: Das hatte auch Auswirkungen auf das KINO und Festivals wie die Berlinale blieben davon nicht unberührt. Die Friedensinitiative Zehlendorf beobachtete diesen Prozess und machte einen Schritt auf die Berlinale zu. Sie schlug die Gründung eines Friedensfilmpreises vor. Aus dieser zunächst belächelten Vision wurde ein zuverlässiger Bestandteil der Berlinale. Sie ist bis heute das einzige A-Festival der Welt mit einem Friedensfilmpreis.

Statt auf Glamour und Scheinwelt setzten die Friedensfilmjury auf inhaltliche Impulse und die machten die gesellschaftlichen Bezüge der Filme deutlich. Bei der Tradition gewordenen Preisverleihung am letzten Berlinale Sonntag lenken namhafte LaudatorInnen, u. a. die Schriftstellerin Leonie Ossowski, der Regisseur Andreas Dresen und Ulrich Gregor vom Internationalen Forum des jungen Films, den Blick auf Filme, die sonst kaum wahrgenommen worden wären. Richtungsweisende Filme,, oft auch stilbildend für den engagierten politischen Film. So wurde er zu einem wichtigen Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen. Preisträger der letzten Jahre waren u. a. "Turtles can Fly" von Bahman Ghobadi, "Hotel Terminus" von Max Ophüls, "A World Not Ours" von Mahdi Fleifel.

In diesem Jahr wird der Friedensfilmpreis zum 30. Mal verliehen.

Der Weltfriedensdienst stellt mit Martin Zint seit zwei Jahren ein Jury-Mitglied und gehört seit diesem Jahr neben der Heinrich-Böll-Stiftung und der Friedensinitiative Zehlendorf zu den Förderern des Filmpreises.

Martin Zint blogt auch dieses Jahr unter http://www.wfd-projekte.de/

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