Mittwoch, 24. Mai 2017


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Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege vergeben

(lifePR) (Düsseldorf, ) Drei Denkmaleigentümer und 13 Handwerker aus Nordrhein-Westfalen wurden mit dem diesjährigen Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege ausgezeichnet. Die Ehrung nahmen Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, ZDH-Präsident Otto Kentzler und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz Prof. Dr. Gottfried Kiesow am 11.11.2009 in Düsseldorf vor.

Bereits während des Juryverfahrens, das vom Westdeutschen Handwerkskammertag organisiert wurde, zeigten die zahlreichen eingereichten Vorschläge die Vielfalt der baugeschichtlich wichtigen und denkmalgeschützten Objekte in NRW. »Das Handwerk trägt dazu bei, unsere Städte und Dörfer schöner und damit menschlicher zu machen. Deshalb sind Denkmalschutz und Denkmalpflege wichtige Eckpfeiler unserer Stadtentwicklungspolitik«, so Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers während der Verleihung des Bundespreises.

Der erste Preis ging an die Eheleute Petra Bärschneider und Dr. Frank Tschentscher. Sie haben mit außergewöhnlichem Engagement ein historisches Wohnhaus in Leichlingen restauriert und dabei neueste energetische Lösungen vorbildlich mit historischen Techniken und denkmalgerechten Materialien kombiniert. Der zweite Preis wurde dem Heimatverein Borghorst verliehen, der das Ackerbürgerhaus in Steinfurt vor dem Verfall bewahrt und wieder zu einem beliebten Ort für das Gemeindeleben gemacht hat. Der dritte Preis ging an die Eigentümergemeinschaft Kramp. Mit erfahrenen Handwerkern und Liebe für das Detail ist es ihnen gelungen, das ehemalige Kantoren- und Küsterhaus in Bad Salzuflen zu retten.

Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks verliehen. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt.

Bewerbungen können für denkmalgeschützte Objekte eingereicht werden, die in den vergangenen fünf Jahren von Handwerksbetrieben restauriert wurden. Vorschlagsberechtigt sind Bauherren, Handwerker, Architekten und Denkmalpfleger. Ende November wird der Preis in diesem Jahr zusätzlich in Brandenburg vergeben. 2010 wird er für die Bundesländer Berlin und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben.

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