Mittwoch, 22. Februar 2017


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Stillstand bei Tarifverhandlungen

Aussetzen der Gespräche bis Anfang 2009 gefordert

(lifePR) (Duisburg, ) Nach dem Stillstand der Tarifverhandlungen vom 18.06.2008 und der seitdem dramatischen wirtschaftlichen Entwicklung hat die Geschäftsführung in der heutigen Tarifverhandlung ein Aussetzen der Gespräche bis Anfang 2009 vorgeschlagen.

Die seit dem Tarifgespräch am 18.06.2008 weiter fortschreitenden Besucherrückgänge und rückläufigen Einspielergebnisse zwingen die Gesellschaft die Tarifverhandlungen auszusetzen. "Jeder wird Verständnis dafür haben, dass für Tarifanhebungen zur Zeit kein Raum ist", so Manfred Mahlmann, Fachbereichsleiter Recht/Tarifwesen/Kommunikation. Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Spielerschutz und Nichtraucherschutz führen in den Casinos Aachen, Bad Oeynhausen und Dortmund/Hohensyburg zu zusätzlichen Besucher- und Bruttospielertragsrückgängen.

"Derzeit ist nicht absehbar ob diese Entwicklung nachhaltig oder vorübergehend ist", so Mahlmann. Deshalb benötigt die Gesellschaft eine angemessene Frist, um bewerten zu können, ob Tarifanhebungen finanzierbar sind. Mahlmann weist zudem darauf hin, dass die Gesellschaft bereits Gehälter zwischen 1.300 Euro für Berufsanfänger und bis zu 4.900 Euro für qualifizierte Mitarbeiter garantiert.

Westdeutsche Spielbanken GmbH & Co. KG

Die WestSpiel Gruppe mit Sitz in Duisburg betreibt sieben Spielcasinos in ganz Deutschland: Aachen, Bad Oeynhausen, Berlin, Bremen, Dortmund-Hohensyburg, Duisburg und Erfurt. Dazu kommen noch drei Dependancen. Öffentliche Kassen und gemeinnützige Institutionen erhielten 2006 insgesamt 138,935 Millionen Euro aus dem Casinobetrieb der WestSpiel Gruppe. Von jedem Euro Spielertrag fließen 80 Cent zurück an die jeweiligen Kommunen und Bundesländer. Diese Casinogelder kommen unmittelbar karitativen, therapeutischen und sozialen Einrichtungen zugute oder ermöglichen die Finanzierung wichtiger öffentlicher Projekte.

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