Donnerstag, 23. November 2017


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Umsatzerlöse und Konzernergebnis in den ersten sechs Monaten 2017 unter Vorjahr

Rheda-Wiedenbrück, (lifePR) - Die Westag & Getalit AG erzielte im ersten Halbjahr 2017 Konzernumsatzerlöse in Höhe von 117,8 Mio. €. Der Umsatz lag damit aufgrund der rückläufigen Entwicklung im Inlandsgeschäft mit -0,9% leicht unter dem entsprechenden Vorjahreswert (118,8 Mio. €). Positiv entwickelte sich in diesem Zeitraum das Exportgeschäft. In den Auslandsmärkten des Konzerns konnte der Umsatz um 4,7% gesteigert werden und erhöhte sich auf 26,5 Mio. € (Vorjahr 25,3 Mio. €). Entsprechend stieg auch die Exportquote von 21,3 % auf 22,5 %.

Die Umsatzerlöse der Sparte Türen/Zargen beliefen sich innerhalb der ersten sechs Monate 2017 auf 63,6 Mio. € (Vorjahr 64,4 Mio. €). Die Sparte Oberflächen/Elemente erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 50,2 Mio. € (Vorjahr 50,5 Mio. €). Die Umsätze des Zentralbereichs lagen nahezu unverändert bei 4,0 Mio. € (Vorjahr 3,9 Mio. €).

Das Konzernergebnis vor Steuern belief sich im Rahmen dieser Geschäftsentwicklung auf 4,5 Mio. € und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von 5,4 Mio. €. Neben der nicht zufriedenstellenden Entwicklung der Umsatzerlöse beeinflussten insbesondere Preiserhöhungen für zahlreiche Rohstoffe sowie höhere Etats für Vertriebsaktivitäten die Ertragslage. Damit einhergehend verringerte sich auch der Periodenüberschuss auf 3,1 Mio. € (Vorjahr 3,8 Mio. €). Der Überschuss je Aktie beträgt für die Stammaktie 0,56 € (Vorjahr 0,67 €) und für die Vorzugsaktie 0,62 € (Vorjahr 0,73 €).

Investitionen

Für das Geschäftsjahr 2017 sind Investitionen in Höhe von rund 16,0 Mio. € vorgesehen. Im Vordergrund steht dabei aufgrund der weiterhin erwarteten Nachfragesituation die Ausweitung der Kapazitäten in der Sparte Türen/Zargen. Dies umfasst im Schwerpunkt eine mehrjährige Investition in die Zargenendbearbeitung. Mit den darüber hinaus vorgesehenen Investitionen in der Sparte Oberflächen/Elemente zur Optimierung der betrieblichen Abläufe und der technischen Anlagen hält das Unternehmen die Werke auch zukünftig auf einem technisch hohen Niveau.

Mitarbeiter

Zum 30.06.2017 beschäftigte der Konzern insgesamt 1.293 Mitarbeiter und damit 11 weniger als zum entsprechenden Vorjahresstichtag.

Ausblick

Mit der bisherigen Geschäftsentwicklung in 2017 zeigt sich der Vorstand nicht zufrieden. Neben der verhaltenen Umsatzentwicklung innerhalb der ersten sechs Monate ist die aktuelle Entwicklung der Rohmaterialpreise einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf das Ergebnis des Konzerns. Die Westag & Getalit AG sieht sich im Geschäftsjahr 2017 mit deutlich gestiegenen Rohmaterialpreisen konfrontiert. Für das Gesamtergebnis 2017 ist es von entscheidender Bedeutung, inwieweit diese Preissteigerungen durch Preiserhöhungen für die eigenen Produkte ausgeglichen werden können.

Das Management ist zuversichtlich, dass sich die verstärkten Vertriebsaktivitäten positiv auf die weitere Entwicklung der Umsatzerlöse in 2017 auswirken. Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand weiterhin davon aus, auf Jahressicht in beiden operativen Segmenten einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse zu erreichen. Aufgrund der beschriebenen Ergebnisbelastungen wird das Konzernergebnis für das Gesamtjahr voraussichtlich unter dem Vorjahreswert liegen.

Nach der Gründung einer russischen Vertriebsgesellschaft Ende 2016 weist die Westag & Getalit AG die unterjährig veröffentlichten Zahlen auf Konzernbasis aus. Die Angabe der Vorjahreswerte wurde entsprechend angepasst.

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