Freitag, 22. September 2017


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Viele Rinder ins Ausland verkauft

Bad Zwischenahn, (lifePR) - Seit Wochen saßen sie in den Startlöchern, nun konnten sie aufgrund der mittlerweile ausreichenden Zahl an Blauzungengeimpften Tieren wieder nach Deutschland kommen: die Kunden aus Spanien und Ungarn. Dadurch ist der Durchschnittspreis, trotz der in Deutschland stagnierenden Milchpreise, um fast 250 € gegenüber der August-Aukion in Lingen und um über 350 € gegenüber der Juli-Auktion in Cloppenburg angestiegen. Insgesamt wurden 264 abgekalbte Färsen zum hohen Durchschnittspreis von 1.749 € versteigert. Zudem kosteten 15 Deckbullen im Schnitt 1.360 €, sieben weibliche Jungtiere wurden für durchschnittlich 764 € zugeschlagen sowie sechs Mastkälber für 287 €.

Gleich drei Spanier sowie ein Ungar machten bei dieser Auktion den bisher alleinigen ausländischen Käufern aus den Niederlanden Konkurrenz. An diese fünf ausländische Kunden gingen allein 118 Färsen. Den Höchstpreis von 3.000 € erzielte die Schulte GbR aus Winkum für eine kompakte, leistungsbereite Tochter des Testbullen Trumbull. Diese Färse darf zukünftig das warme Spanienklima genießen. Die zweitteuerste Färse wurde für 2.750 € zugeschlagen. Ein Züchter aus dem Emsland sicherte sich die von der Wesselink GbR in Eschebrügge angebotene großrahmige Radius-Tochter. Knapp dahinter reihte sich mit dem dritthöchsten Steigpreis eine harmonische Novize-Tochter ein. Sie wurde von Johannes Bothe aus Cappeln für 2.700 € an den ungarischen Kunden abgegeben. Weitere fünf Färsen wurden von den Käufern mit einem Gebot von 2.500 € bedacht.

Erfreulich gut verlief bei dieser Auktion auch der Bullenmarkt. Nachdem in den Vormonaten eher ein zäher Verlauf der Versteigerung zu beobachten war, fanden diesmal bis auf einen Bullen alle einen neuen Besitzer. Drei Bullen setzten sich im Preis deutlich ab. Mit 2.100 € erzielte Enno Grashorn aus Neerstedt für einen Rubin-Sohn das höchste Gebot. Zweimal fiel der Hammer des Auktionators Dieter Brockhoff bei 2.000 €. Zum einen für einen Manager-Sohn, den Enno Steenken aus Rhade vorstellte. Bei dem anderen handelte es sich um einen Shottle-Sohn von Gerd Wemken, Hammelwardersand, der auf seinen bekannten M-Stamm zurückgeht.

Auch die Kategorie der weiblichen Jungtiere ließ sich flott absetzen. Eine Jannsen-Tochter aus der Betriebsaufgabe von Alfons Siemer, Kellerhöhe, war mit 850 € das teuerste Jungrind. Das höchste Gebot bei den Kuhkälbern erhielt eine rotbunte Vince-Tochter von Gorrfied Lübbe aus Hagen.

Die nächste Zuchtviehaktion findet bereits am 30. September in Lingen statt. Informationen hierzu erhalten Sie unter www.weu.de. Kostenlose Kataloge können Sie kostenlos anfordern (Tel.: 04403/93260).

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