Im Zirkus schauen die Blumen die Menschen an

XXL-Ausgabe der Blumenschau "In 80 Tagen um die Welt" steigt vom 1. bis 5. März

(lifePR) ( Oldenburg, )
Mehr als 30.000 Frühjahrsblüher, rund 60 Solitärsträucher, dazu Bäume, Palmen, Bonsais oder Wasserfontänen: Die Weser-Ems-Hallen Oldenburg bieten vom 1. bis zum 5. März eine der größten und buntesten Blumenschauen aller Zeiten. "In 80 Tagen um die Welt" lautet das Thema, frei nach Jules Verne. Die Blumenfläche wurde für die XXL-Ausgabe auf 5500 Quadratmeter in anderthalb Hallen vergrößert und ist jeweils von 10 bis 18 Uhr für ausgiebige Erkundungstouren geöffnet. Angesichts von zig bunten Details rät Projektleiterin Sonja Hobbie: "Fotokamera nicht vergessen!"

Von London über Bombay in den Wilden Westen

Während Jules Vernes Romanheld Phileas Fogg 80 Tage brauchte, um Flora und Fauna der Welt zu betrachten, benötigen die Blumenschau-Besucher dazu nur ein, zwei, drei Stunden. Landschaftsarchitekt Niels Blatt, der die Schau zum fünften Mal konzipiert hat, stellt mit dem Blumenmeer Foggs Reise von London über Afrika und Bombay bis Japan und China dar - wo es Bonsais in Mini (übrigens auch für daheim zu erwerben) und Big zu sehen gibt. "Im Wilden Westen stellen 4500 Tulpen einen Sonnenuntergang dar; und im Zirkuszelt, in das der Romanheld in Japan geht, passiert dieses Mal etwas Besonderes", verrät Blatt, "hier schauen Blumen, genauer Azaleen die Menschen an!"

1300 Azaleenpflanzen blicken auf Besucher

"Diese Idee hat uns super gefallen", sagt Ulf Lampe-Freihof von der Delmenhorster Gärtnerei Plate, die schon seit Jahren mit ihren Azaleen für Ahs und Ohs bei den Besuchern sorgt. Um die gestellte Aufgabe zu erfüllen, bringt Plate 300 große und rund 1000 kleinere Pflanzen mit in die Weser-Ems-Hallen - in rot, rosa, weiß und lila. "Die werden wir so setzen, dass dank der unterschiedlichen Größen und Farben der Eindruck einer Menschenmasse entsteht", sagt Lampe-Freihof. "Farbverlauf, Höhengestaltung, Blickachsen - all das gilt es dabei im Auge zu behalten", verdeutlicht Niels Blatt die Herausforderung. Angesichts der großen Azaleen- und Blumenschau-Erfahrung der Gärtnerei ist er aber bester Dinge, dass seine Vision für das Zirkuszelt Wirklichkeit wird.

Mehrere Meter hohe Wasserfontänen

Eine zentrale Rolle bei der Blumenschau spielt seit jeher das Element Wasser. "Dieses Jahr umso mehr, da wir schwimmende Gärten anlegen werden", so Blatt. Außerdem zeigt Klaus Scholz nach seiner vielbeachteten Premiere im Vorjahr erneut die spektakuläre Wassershow "Flames of Water". Dabei will der Tüftler aus Jade mit neuen Akzenten überraschen - und wird pro Minute mehr als 4000 Liter Wasser mehrere Meter hoch durch die Luft schießen. "Im Verbund mit Musik ergibt das mehrmals täglich eine Show innerhalb der Schau, die die Besucher mitreißen wird", ist sich Hobbie sicher.

Fachvorträge der Niedersächsischen Gartenakademie

Zur Blumenschau gehört neben Blühendem stets auch Informatives - und zwar bei der Frühjahrsmesse mit gut 100 Fach- und Verbrauchermesseausstellern. Passenderweise beziehen sich viele der Informationen wiederum auf Blühendes. Wie am Stand der Niedersächsischen Gartenakademie, die zu Fachvorträgen einlädt: "Waldgarten - wo es im Schatten grünt und blüht", "Hortensien - Sträucher im Ballkleid" oder "Winter adé - zarte Blüten wecken die Frühlingslaune".

Auch Tipps für den Osterschmuck bekommen die Besucher. "Und da gibt es wahrlich mehr als bunte Plastikeier", sagt Torsten Harbers. Er und seine Frau Susanne, Inhaber von "Blüte & Stil" (Hude), machen in Halle 1 ihren 100-Quadratmeter-Stand zu einem Ostermarkt - und greifen dafür auf die Gaben der Natur zurück. Heu, Stroh, Moos oder Steine, gepaart mit kreativer Floristik: "Auch so kann Oster-Deko aussehen", sagt Harbers. Bei jedem Exponat könnten die Besucher dabei gerne nach Macken suchen - sie werden keine finden, keine scharfe Kante, kein Kleberrest. "Der Unterschied zwischen gut und gut gemeint liegt in der Liebe zum Detail", weiß der Experte.

Steinmetze zeigen ihr vielfältiges Können

Nach der gelungenen Premiere bei der letztjährigen Blumenschau sind bei der 2012er-Ausgabe erneut mehrere Bildhauer und Steinmetzmeister aus der Innung Oldenburg-Ostfriesland vertreten. Sie wollen einmal mehr demonstrieren, dass sie nicht auf Fensterbänke und Grabsteine reduziert werden sollten. "Wir machen alles aus Stein und wollen Gestalter sein", betont der stellvertretende Obermeister der Innung, der Oldenburger Steinmetz Jan Wandscher. "Ob Licht- oder Wasserspiel, Skulptur oder Sonnenuhr, was auch immer Sie sich vorstellen - wir können es umsetzen", sagt Wandscher in Richtung aller Gartenbesitzer. Integriert in das Naturstein-Areal in Halle 7 ist das Sonderthema "Orte, die gut tun" zum Thema Friedhof sowie die "Lebende Werkstatt", in der die Blumenschau-Besucher den Steinmetzen beim Hämmern, Klopfen und Schleifen zusehen können.

Eintrittspreise: Tageskarte 10 Euro, Kinder und Jugendliche (4 bis 17 Jahre) 3 Euro, Tageskarte Senioren (gültig am 1. und 5. März) 8 Euro. Weitere Informationen zur Blumenschau 2012 unter www.weser-ems-halle.de.
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