Donnerstag, 19. April 2018


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Werthstein erwartet unsanften Ritt an den Finanzmärkten

München / Zürich, (lifePR) - Direkt nach der US-Wahl hat das Werthstein Institut empfohlen, aufgrund positiver Effekte durch Donald Trumps angekündigte Haushaltspläne den Aktienanteil zu erhöhen. Nach Bekanntgabe der Wirtschaftspläne des designierten Präsidenten der USA aber rechnen die Ökonomen und Wirtschaftsexperten damit, dass die Rally an den Börsen enden könnte, auch weil Sorgen über mögliche Spannungen in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China sowie über eine steigende Inflation aufkommen: „Deshalb empfehlen wir jetzt eine Reduzierung des Aktienanteils in den Portfolios“, erklärt Giles Keating, Mitgründer der gerade im Aufbau befindlichen digitalen privaten Vermögensverwaltung Werthstein und Vorsitzender des unabhängigen Werthstein Instituts.

Am 20. Januar 2017 wird Donald Trump im Rahmen der Presidential Inauguration 2017 seinen Amtseid als Präsident der Vereinigten Staaten vor dem Obersten Richter der USA ablegen. Nach der Amtseinführung werden den Worten Taten folgen und Investoren sehen, was tatsächlich in den ersten 100 Tagen passiert. Als ehemaliger globaler Chef-Volkswirt und globaler Leiter Research in der Investment Bank und im Wealth Management bei der Credit Suisse ist Giles Keating der Meinung, dass die Märkte zu optimistisch sind, was die Beziehungen zwischen den USA und China angeht: „Laut Trump hat sich China unlautere Vorteile im Welthandel, in der Geopolitik und durch seine Aktivitäten im Netz erarbeitet. Trump könnte einen Handelskrieg schneller anzetteln, als von Investoren erwartet. Denn er betrachtet China als verwundbar, was Schulden und soziale Probleme angeht“, argumentiert Keating.

Trump-Euphorie wird abebben

„Wir sehen das Risiko einer stärkeren Korrektur an den weltweiten Aktienmärkten, wenn die Trump-Euphorie abebbt und die Spannungen zwischen den USA und China und andere negative Faktoren zum Vorschein kommen, allen voran eine steigende Inflation und höhere Zinsen. Die dann gefallenen Kurse betrachten wir als gute Kaufgelegenheit, da wir davon ausgehen, dass im Hinblick auf Handel und die Geopolitik am Ende eine Vereinbarung zwischen Washington und Peking stehen wird“, rät Keating Anlegern.

Schwierige Verhandlungen

Die Eröffnungszüge in den Verhandlungen zwischen China und den USA sind bereits erfolgt. Donald Trump hat drei Schlüsselpositionen mit Hardlinern (Robert Lighthizer, Peter Navarro und Wilbur Ross) besetzt. Chinas Global Times spricht in diesem Zusammenhang von einem protektionistischen „Eisernen Vorhang”. Auf der Website www.donaldjtrump.com werden derweil eine Reihe von harten Maßnahmen angekündigt wie China als Währungsmanipulator darzustellen bis hin zu Klagen wegen unlauterem Wettbewerb usw. Zwischenzeitlich bestreiten jedoch einige Mitglieder seines Übergangsteams, dass es Pläne für einen Handelskrieg gibt. Diese Ungereimtheiten deuten auf eine klassische Verhandlungstaktik hin, bei der eine maximale Androhung formuliert wird, während zugleich die Tür für einen Deal geöffnet bleibt. In der Schlussphase der Verhandlungen dürfte es höchstwahrscheinlich zu einer Vereinbarung kommen, die für die Weltwirtschaft und die Märkte eine gute Nachricht bedeutet.

Märkte in der Gefahrenzone

„Bevor jedoch diese Schlussphase erreicht wird, müssen wir uns wohl auf einen unsanften Ritt an den Finanzmärkten einstellen. China wird sicherlich nicht sofort zu nachhaltigen Konzessionen bereit sein. Beide Seiten werden erst einmal die übliche Fassade von Stärke und Entschlossenheit zur Schau tragen“, resümiert Keating. Und Trumps Team wird vielleicht, ohne tatsächlich einen Handelskrieg auszulösen, zunächst die gesetzlichen Hürden für einen solchen beseitigen. Hier lauert die gefährliche Zone für die Märkte.

Weitere Informationen sowie die komplette Analyse des Werthstein Instituts finden Sie unter https://www.werthstein.com/trump-vor-handelskrieg-mit-china-unsicherheit-fuer-die-finanzmaerkte/

Werthstein GmbH

Die Werthstein AG mit Hauptsitz in Zürich (Schweiz) wurde 2015 von den drei ehemaligen Top-Bankern Bastian Lossen, Giles Keating und Felix Röscheisen gegründet. Das Unternehmen ist auf die digitale private Vermögensverwaltung spezialisiert und ermöglicht seinen Kunden, über sog. Zeitgeist Investments eine individuelle Vermögensplanung zu entwickeln. Die Zeitgeist Investmentideen werden von renommierten, unabhängigen Finanzexperten und Ökonomen des Werthstein Instituts diskutiert und lassen sich bei Interesse per Mausklick zu dem eigenen Portfolio hinzufügen.

Für die Vermögensverwaltung zahlen Kunden lediglich eine monatliche Grundgebühr und erhalten Hintergrundinformationen und Content der Werthstein Experten, um die Anlagevorschläge evaluieren zu können.

In Deutschland arbeitet die 100% Tochter der Werthstein AG, die Werthstein GmbH in München mit der Baader Bank AG als Partnerbank zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.werthstein.com

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