Freitag, 20. Oktober 2017


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Lagenweine unterstützen den Terroirgedanken

Weingut Martin Schömann bringt drei unterschiedliche Weine aus der Premium-Lage Zeltinger Sonnenuhr

Zeltingen-Rachtig, (lifePR) - In dem Weinberg der Lage Zeltinger Sonnenuhr bewirtschaftet der Winzermeister Martin Schömann aus Zeltingen 1,5 Hektar. Auf der ProWein 2012 präsentiert er erstmals drei unterschiedliche Rieslinge aus drei Parzellen dieser Toplage.

Die drei Filetstücke "Felsen", "Kalk" und "Welbersberg" von Martin Schömann in der Zeltinger Sonnenuhr sind jeweils nur einen halben Hektar klein und gerade deshalb legt der Winzermeister viel Wert auf den Terroirgedanken. Mit dem Jahrgang 2010, der im Herbst 2011 in den Verkauf kam, vinifizierte Martin Schömann drei Rieslinge, die unterschiedlicher fast nicht sein könnten: "Felsen", "Kalk" und "Welbersberg". Die unterschiedlichen Böden und das Mikroklima der Parzellen sorgen dafür, dass aus der Lage Zeltinger Sonnenuhr bei gleichem Ausbau sehr unterschiedliche Weine entstehen können. Da Martin Schömann alle Weine spontan vergären lässt, schmeckt man den reinen Charakter der drei Terroirs in den Rieslingen seines Weinguts deutlich.

Der Jahrgang 2010 war kein einfacher. Durch die hohe Säure in den Trauben entschieden sich einige Weingüter zum Entsäuern, doch Martin Schömann möchte bei seinen Weinen generell möglichst wenig in die Natur eingreifen. Seine Trauben reiften bis zum längstmöglichen Lesezeitpunkt und der Winzer beließ die hohe Säure im Wein. Martin Schömann setzte ihr eine ausgewogene Restsüße entgegen, indem er die Gärung frühzeitig abstoppte. So entstanden ausgewogene restsüße Riesling-Auslesen und -Spätlesen mit nur sieben bis acht Volumenprozent Alkohol und hohem Lagerpotenzial.

Ein Ertrag von nur 20 Hektoliter pro Hektar führte in der Parzelle "Felsen" 2010 zu einer Riesling Auslese mit viel Extrakt. Die 2010er Zeltinger Sonnenuhr Riesling Auslese "Felsen" präsentiert sich mit hoher Süße bei gleichzeitig markanter, mineralischer Säure. Lange Haltbarkeit ist diesem Wein somit schon jetzt garantiert.

Die 2010er Zeltinger Sonnenuhr Riesling Auslese "Kalk" aus Trauben von altem Rebbestand besticht durch ihre Harmonie und Eleganz. Gelbe hochreife Früchte stehen vor der ausdrucksvollen, sehr begleitenden Säure.

Die 2010er Zeltinger Sonnenuhr Riesling Spätlese "Welbersberg" ist von enormer Dichte. Im Vordergrund dieses Weins steht seine mineralische Rassigkeit. Die Harmonie gewinnt dieser Riesling durch eine längere Reifezeit. Seine Haltbarkeit scheint derzeit unendlich.

Die Wertigkeit der drei Parzellen möchte Martin Schömann nicht nur durch die unterschiedlichen Weine, sondern auch durch eine besondere Ausstattung der Flaschen für seine Kunden sichtbar machen. "An jeder Flasche ist ein kleiner Anhänger befestigt, der die Lagen erklärt und mit Foto dokumentiert. So kann sich der Kunde gedanklich direkt in den Weinberg versetzen und sich mit unseren Weinen besser identifizieren. Wir möchten keine anonymen Weine erzeugen, sondern die Lebendigkeit des Weinbergs zum Kunden transportieren," berichtet Martin Schömann.

Das Weingut Martin Schömann ist auf der ProWein 2012, der internationalen Weinfachmesse in Düsseldorf, vom 04. - 06. März 2012 zu finden in: Halle 4, Stand 4H09.

Die Parzellen Felsen, Kalk und Welbersberg

Die Parzelle "Felsen" ist eine der ältesten, die das Weingut Martin Schömann besitzt. Im Kartasteramt wird diese unter "Im Erstbaum" geführt. Bereits der Urgroßvater von Martin Schömann, Matthias Finck, war als Besitzer eingetragen. Im vorderen Bereich des Berges gelegen, fällt hier eine Besonderheit auf: Der untere Teil des Weinbergs ist wie ein Parabolspiegel geformt. Damit fängt er die Sonne regelrecht ein. Der obere Teil wird durch einen Felsen begrenzt. Martin Schömanns "Herzblut" und ganz persönlicher Stolz ist der obere Teil des Spiegels. Die Steillage hat bis zu 70 Prozent Steigung.

"Kalk" liegt unweit der Moseluferstraße, mit der großen Oberfläche der Mosel über der Staustufe, ist die Lage absolut frostsicher. Der Kalkboden ist trocken und sehr skelettreich. Die Weine sind die Klassiker der Sonnenuhr. Die Reben von Martin Schömann in dieser Parzelle sind die letzten aus dem Altbestand, d. h. uralt und wurzelecht. Das Resultat zeigt sich in sehr filigranen und edlen Weinen. Die Chance für saftige, trockene Spätlesen und hervorragende edelsüße Spitzenweine bei verhaltener Säure ist hier groß.

"Welbersberg" ist hoch am Berg gelegen, aber doch deutlich im "Sonnenuhr-Filet" eingebunden. Der Schieferboden sorgt für rassige Weine mit einer enormen Mineralität. Säure, Frucht und Fülle kennzeichnen die trockenen Spitzenweine mit besonderer Tiefe.

Die Lage Zeltinger Sonnenuhr

Die Mosel-Lage Zeltinger Sonnenuhr zählt zu den Riesling-Toplagen an der Mosel. Rein nach Süden ausgerichtet und sehr steil sind die 1,5 Hektar Rebfläche von Martin Schömann in der Lage Zeltinger Sonnenuhr.

Weingut Martin Schömann

Das sechs Hektar große Weingut in Zeltingen an der Mosel befindet sich seit Generationen in Familienbesitz. 1982 übernahm der gelernte Großhandelskaufmann und Winzermeister Martin Schömann den damals nur ein Hektar zählenden Betrieb von seinem Vater. Seit dem Jahrgang 2007 werden alle Weine des Weinguts spontan vergoren ausgebaut, 2012 erfolgt die Umstellung auf Trauben aus ökologischem Landbau.

"Leidenschaftlich gute Weine herzustellen, ist unser Ansporn." Eine Philosophie, nach der im Hause Schömann mit Erfolg gearbeitet wird. Die Auszeichnungen der letzten Jahre zeigen es. Absoluter Schwerpunkt ist der Rieslinganbau mit einem Anteil von 90 Prozent, hinzu kommen zehn Prozent Burgundersorten.

Die Namen der Weinlagen Zeltinger Himmelreich und Graacher Domprobst lassen bereits einiges erwarten. Zugpferd des Weinguts jedoch ist die berühmte Zeltinger Sonnenuhr. Diese Steillage gehört zu den Spitzenlagen an der Mosel überhaupt.

Neben den Lagen ist auch der Weinkeller des Weinguts Martin Schömann etwas Besonderes: Einen solchen Tropfsteinkeller gibt selten an der Mittelmosel. Nach dem Ersten Weltkrieg schlug der Großvater von Martin Schömann, Stephan Schömann, den Keller in den Felsen. 15 Meter tief im Boden liegt dieses Kleinod für eine "Riesling- Werkstatt". Eine nahezu gleichbleibende Temperatur zwischen sechs und 13 Grad behält der Keller auf natürliche Weise ohne Kühlsysteme, egal ob die Außentemperatur draußen bei plus 38 oder minus 20 Grad liegt.

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