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Pressemitteilung BoxID: 523606 (Vosschemie GmbH)
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Silic One: Saubere Unterwasserschiffe ohne Gift

Der dänische Schiffsfarbenhersteller Hempel und sein deutscher Importeur Vosschemie GmbH präsentieren mit Silic One eine hochwirksame, aber giftfreie Antifoulingfarbe für die Sportbootfahrt

(lifePR) (Uetersen, ) Mit der Unterwasserfarbe Silic One schlägt der dänische Schiffsfarbenhersteller Hempel ein neues Kapitel zum Schutz der Meeresfauna und -flora auf. Silic One ist eine biozidfreie Antifoulingfarbe, die nachweislich den Bewuchs der Unterwasserschiffe verhindert. Das als Versuchsboot im Frühjahr für den Einsatz auf der Nordsee mit Silic One beschichtete Motorboot vom Typ Nidlev 24 (Länge 7,60 Meter) zeigte sich nach der Wassersportsaison im Oktober völlig ohne Bewuchs.

"Ich bin begeistert", sagte Eigner Hans Güter Wolf. "Die Silic-One-Beschichtung sieht nach einer Saison noch so frisch aus, dass mich Bootsnachbarn im Winterlager fragten, wieso ich schon kurz nach dem Sliptermin das Boot neu gestrichen habe."

Tatsächlich gelang Hempel mit dem giftfreien Antifouling Silic One nach jahrelanger Forschungsarbeit der Durchbruch und erfüllt damit im Vorweg das von der EU angekündigte Verbot von biozidhaltigen Unterwasserfarben, die durch ihre giftige Wirkung Algen- und Muschelbewuchs auf den Rümpfen verhindern.

Dass es ohne Antifouling nicht geht, weiß man, seit es die Schifffahrt gibt. Der natürliche Bewuchs vermindert nicht nur die Geschwindigkeit der Boote und sorgt für einen Anstieg des Treibstoffverbrauchs, er zerstört schlussendlich auch die Rümpfe von Schiffen und Sportbooten.

Die Diskussion um die Giftfarben hatte begonnen, nachdem durch Untersuchungen in den 70er Jahren bekannt wurde, dass ein Austernsterben im Becken von Arcachon an der französischen Atlantikküste auf die Antifoulingfarbe der sich damals stark vergrößernden Freizeitflotte zurückzuführen war. Damals begann die Suche nach Alternativen. Segelverbände und Farbenindustrie waren sich schnell einig: Gerade in den für Flora und Fauna so wichtigen Flachwasserzonen, in denen sich die Sportboothäfen befinden, sollte die Natur so wenig wie möglich belastet werden. Zumal schnell deutlich wurde, dass auch der Mensch, der am Ende der Nahrungskette steht, von den giftigen Stoffen betroffen werden kann.

Kein Wunder, dass innerhalb der EU schon seit Jahren ein totaler Ausstieg aus den Antifoulingfarben mit schädlichen Nebenwirkungen gefordert wird.

Bereits nach dem Verbot des hochwirksamen, aber für die Natur schädlichen Antifoulings mit Tributylzinn (TBT) für die Sportbootfahrt im Jahr 1989 wurden erste Alternativen für die Berufs- und die Sportbootfahrt vorgestellt, deren Wirkungen allerdings oftmals nicht optimal waren.

Mit dem biozidfreien Antifouling Silic One des Marinefarbenherstellers Hempel ist es anders geworden. Das auf Silikon- und Hydrogelbasis aufgebaute Anstrichsystem verleiht der Beschichtungsoberfläche wasserähnliche Eigenschaften "Damit können sich bewuchsbildende Organismen nicht mehr so leicht am Rumpf ansiedeln und fallen schneller ab, wenn das Boot in Bewegung ist", so der Hersteller.

Ein weiterer Pluspunkt: Mittelfristig ist die neue, biozidfreie Antifoulingfarbe für Bootseigner sogar preiswerter als die bisher genutzten Schutzanstriche. Da die Beschichtung problemlos erneut aufgetragen werden kann, erspart man sich Schleifarbeiten und den jährlichen Neuaufbau der Antifoulingschichten.

Es gibt sogar weitere Vorteile im Vergleich zu den herkömmlichen Bewuchs verhindernden Farben. Durch die hochglatte Oberfläche wird laut Hempel auch der Reibungswiderstand des Rumpfes im Wasser reduziert. Das bestätigte Nidlev 24-Eigner Hans Günter Wolf und sprach davon, dass sein Boot bis zum Ende der Saison etwas schneller und lebhafter war, als in den Vorjahren, in denen er herkömmliches Antifouling genutzt hatte. Was den Tester von Silic One darüber hinaus besonders begeisterte, ist die Robustheit von Silic One. Auch an Stellen des Unterwasserschiffes seines Bootes, die von den auf der Nordsee bei Niedrigwasser typischen Grundberührungen betroffen waren, hatte sich kein Bewuchs gebildet. "Die Oberfläche blieb überall unbeschädigt. Das war beim herkömmlichen Antifouling nicht der Fall gewesen," sagte der Eigner.

Wolf, der mit seinem Motorboot mit Liegeplatz in Großensiel bei Bremerhaven überwiegend auf der Nordsee , aber auch ab und zu auf der Weser unterwegs war, begrüßte auch die einfache Handhabung bei der Beschichtung seines Bootes mit dem neuen Hempel-Produkt. So reichte nach dem Abschleifen der alten Antifoulingschicht der Auftrag eines Primers (Hempel Light Primer 4555), um dann die erste Schicht Silic One Tiecoat 27450 und dann die Endschicht Silicon One 77450 mit einer Lammfellrolle aufzutragen.