Sonntag, 28. Mai 2017


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Daimler - Verlust in 2009 und Wende bereits 2010 erwartet!

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Daimler und Renault-Nissan haben eine strategische Kooperation vereinbart, die unter anderem die gemeinsame Entwicklung bei Kleinwagen, Stadtlieferwagen sowie den Austausch von Motoren und Elektroantrieben vorsieht. Synergien sollten zudem im Rahmen der gemeinsamen Einkaufsmöglichkeiten gehoben werden.

Nach Analystenmeinungen ist die Verkündung der Kooperation nicht überraschend. Der Einschätzung nach dürften jährliche Einsparungen im dreistelligen Millionen-Bereich möglich sein. Mit Daimler/Renault/Nissan entstehe eine "Einheit", die von der Anzahl der verkauften Fahrzeuge in normalen Jahren an Toyota und General Motors heranreichen dürfte und den Volkswagen-Konzern überhole.

Zuvor ist der Automobilkonzern Daimler mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Mit EUR -2,6 Mrd. ist der erste Konzernverlust seit neun Jahren ausgewiesen worden. Für 2009 werde es zudem keine Dividendenzahlung geben. Für das laufende Geschäftsjahr stellt die Konzernführung die Wende in Aussicht. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern wird mit EUR 2,3 Mrd. erwartet. Vor allem die Entwicklung der Personenwagensparte dürfte bei dem avisierten Turnaround von Bedeutung sein. Das PKW-Geschäft (rund 50% des Konzernumsatzes) habe sich aus der Krise herausgearbeitet und die letzten zwei Quartale operative Gewinne eingefahren.

Die für 2009 geplanten Kostensenkungen in Höhe von EUR 4 Mrd. sind mit tatsächlichen EUR 5,3 Mrd. deutlich übertroffen worden. Das LKW-Geschäft (rund 25% des Konzernumsatzes) sei aufgrund der erfolgten Restrukturierungen (Nordamerika, Asien) gut aufgestellt.

Auf der gestrigen Hauptversammlung hat Daimler ehrgeize Absatzziele formuliert. Daimler will 2010 etwa doppelt so schnell wachsen wie der globale Pkw-Markt. Das Unternehmen erwartet für den globalen Pkw-Markt in diesem Jahr ein Plus von 3 bis 4%. Auch hat man auf den besser aufgestellten Modell-Mix hingewiesen. Größere Modelle mit höheren Margen gewinnen im Premium-Segment an Gewicht. Darüber hinaus hat die Konzernleitung am langfristigen Renditeziel festgehalten: angesagt wurde eine Umsatzrendite von durchschnittlich 9% im Automobilgeschäft.

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