Samstag, 23. September 2017


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Gesunde Rückkehr in den Wettkampf nach Sprunggelenksverletzung

Konsensuskonferenz von VBG und BISp am 14. und 15. Juli in Mainz

Hamburg/Mainz, (lifePR) - Mediziner und Medizinerinnen, Sportwissenschaftler und Sportwissenschaftlerinnen, Athletik-/Rehatrainerinnen und -trainer sowie Physiotherapeutinnen und therapeuten aus ganz Deutschland trafen sich zur Konsensuskonferenz am 14. und 15. Juli 2017 in Mainz. Eingeladen hatten die gesetzliche Unfallversicherung und das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die gemeinsame Erarbeitung einer Empfehlung zur Bestimmung des richtigen Zeitpunktes zur Rückkehr in den Wettkampf (Return-to-Competition) nach einer Sprunggelenksverletzung. Sprunggelenksverletzungen zählen laut kürzlich veröffentlichtem VBG-Sportreport 2017 zu einer der häufigsten Verletzungsarten im Teamsport. Im Basketball mit 19,7 Prozent und im Handball mit 13,8 Prozent nahmen Sprunggelenksverletzungen sogar den Spitzenplatz ein.

„Es gibt keine pauschale Zeitspanne, nach der ein Spieler oder eine Spielerin nach einer Sprunggelenksverletzung wieder ins uneingeschränkte Mannschaftstraining und schließlich ins Spiel zurückkehren kann“, sagt Hendrik Bloch, Präventionsexperte Sport bei der VBG. „Wir benötigen objektive Kriterien für eine verantwortungsvolle Return-to-Competition-Entscheidung, die wir in der Konsensuskonferenz erarbeiten konnten.“

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG setzt sich dafür ein, dass eine Rückkehr in den Wettbewerb nicht zu früh erfolgt, und sensibilisiert alle Beteiligte, insbesondere in Situationen mit hohem Leistungs- und Erwartungsdruck, für ein verantwortungsvolles Handeln.

Auf der Webseite www.vbg.de/sportvereine bietet die gesetzliche Unfallversicherung VBG Sportunternehmen umfangreiche Präventionsangebote. Interessierte finden den VBGSportreport 2017 mit statistischen Auswertungen zu Verletzungen im bezahlten Sport online unter www.vbg.de, Suchwort: „Sportreport“.

Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung und versichert bundesweit über eine Million Unternehmen aus mehr als 100 Branchen - vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen. Der Auftrag der VBG teilt sich in zwei Kernaufgaben: Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen. Rund 480.000 Unfälle oder Berufskrankheiten registriert die VBG pro Jahr und betreut die Versicherten mit dem Ziel, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder möglich ist. 2.400 VBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kümmern sich an elf Standorten in Deutschland um die Anliegen ihrer Kunden. Hinzu kommen sechs Akademien, in denen die VBG-Seminare für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stattfinden.

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