"Jetzt ist die Zeit aufzuwachen!"

Notker Wolfs Appell gegen die Angst im Land und für mehr Zuversicht

(lifePR) ( Freiburg, )
"AfD - allein der Name ist eine Anmaßung. Welche Alternative soll das bitte sein? Eine Alternative, die vor allem aus Verschärfungen und Regulierungen besteht. [...] Ein solches Deutschland wäre nicht mehr das Deutschland, das ich kenne, es wäre nicht mehr Teil des christlichen Abendlandes, nicht mehr das Land, das ich liebe, das meine Heimat ist. Es wäre ein Deutschland, das einer Festung nach außen und einem Gefängnis nach innen gleicht. Hier wird ein Prinzip deutlich: Wut geht immer zu Lasten der Freiheit." (Notker Wolf)

Der Ausgang der Bundestagswahl und die erste Sitzung des neuen Bundestages haben die Aussagen, die Notker Wolf in seinem Buch Schluss mit der Angst - Deutschland schafft sich nicht ab aufzeigt, bestätigt: In Deutschland herrscht eine wachsende Ungleichheit, die Angst um den Verlust der wirtschaftlichen Stabilität und eine enorme Unzufriedenheit mit den politischen Verhältnissen.

Der ehemalige Abtprimas des Benediktinerordens redet Klartext wie selten zuvor: Er bezieht Stellung zu den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Geschehnissen wie zu dem persönlichen Lebensumfeld jedes Einzelnen. Mit Wortgewalt und Einfühlungsvermögen stützt er sich dabei auf seine breite Kenntnis um politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge und zugleich auf seinen Glauben. Notker Wolf benennt klar die Fehler der Vergangenheit, zeigt aber auch, was wir bereits erreicht haben und weshalb Hoffnung angebracht ist. Jetzt ist nicht die Stunde der Populisten, sondern die der Patrioten: "Mutbürger müssen ihr Herz in die Hand nehmen und das Herz auf der Zunge tragen. Wir müssen Menschen sein, die keine Angst davor haben, andere zu kritisieren." Ein leidenschaftliches, hoffnungsvolles Plädoyer für ein weltoffenes und erfolgreiches Deutschland, das gerade durch seine Vielfalt lebt.

Abtprimas Notker Wolf OSB, Dr. phil., trat 1961 in die Benediktinerabtei St. Ottilien ein und wurde 1977 zum Erzabt gewählt. Von 2000 bis 2016 war er als Abtprimas des Benediktinerordens mit Sitz in Rom der höchste Repräsentant von mehr als 800 Klöstern und Abteien weltweit.
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