Donnerstag, 21. September 2017


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Riesa und die Region müssen an Fernverkehr angebunden bleiben

Dresden, (lifePR) - Nach Medienberichten drohen Sachsen mit dem Fahrplanwechsel ab Dezember 2010 offenbar Einschnitte im Bahn-Fernverkehr. Für den Landkreis Meißen hätte das zur Folge, dass der ICE-Zug zwischen Dresden, Leipzig und Frankfurt nicht mehr stündlich in Riesa hält. "Das wäre ein schmerzhafter Einschnitt für unsere Region", sagt Arndt Steinbach, Zweckverbandsvorsitzender des Verkehrsverbundes Oberelbe und Landrat des Landkreises Meißen. "Die derzeitige Anbindung muss im gleichen Maß erhalten bleiben", fordert er. Die Große Kreisstadt Riesa und die Region seien für Pendler, Besucher sowie Touristen attraktive Ziele, eben auch, weil neben den Nahverkehrszügen der ICE stündlich halte.

Fahrplanänderungen soll es ebenso auf der Strecke Berlin - Leipzig - München geben. Statt einer stündlichen ICE-Direktverbindung ist nur noch eine alle zwei Stunden mit Halt in Leipzig geplant. Das hat ebenso für Reisende aus Dresden in Richtung München längere Fahrzeiten zur Folge. Wegfallende Verbindungen sollen unter anderem durch Umsteigemöglichkeiten in Nürnberg ersetzt werden. "Um diese Ausfälle zu kompensieren, muss die Sachsen-Franken-Magistrale zwischen Dresden und Nürnberg gestärkt werden", sagt Steinbach. Dazu sind Verbesserungen hinsichtlich schnellerer Fahrzeuge sowie einem größeren Platzangebot notwendig.

Hintergrund für die beabsichtigten Fahrplanänderungen sind Probleme der Deutschen Bahn (DB) mit der Schnellzugflotte. Bis nicht alle Radsatzwellen ausgetauscht sind, können die ICE nur mit reduzierter Geschwindigkeit durch Kurven fahren. Aus diesem Grund führt die DB AG derzeit Gespräche mit den Verkehrsministerien der betroffenen Bundesländer sowie den Bestellern über ein neues Fahrplankonzept, um den Kunden bis zur Wiederinbetriebnahme der Neigetechnik, einen verlässlichen Verkehr anzubieten.

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