Montag, 29. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 134701

Weltaidstag 2009: Online-Guerilla-Aktion - Aids ist nicht tot !

Kampagne für geschützten Sex

(lifePR) (Hamburg, ) Zum Weltaids-Tag am 1. Dezember bringt der Verein Vergiss Aids nicht e.V. das Thema Aids in Erinnerung. Dabei richten sie sich mit einer Online-Guerilla-Aktion speziell an Menschen, die aktiv für Geschlechtsverkehr ohne Kondom eintreten und deshalb besonders gefährdet sind, sich mit dem HI-Virus anzustecken.

Die Aktion ist genauso überraschend und heimtückisch wie der HI-Virus selber: Da es in fast allen Social Networks Gruppen gibt, in denen aktiv für Geschlechtsverkehr ohne Kondome geworben wird, gründet Vergiss Aids nicht e.V. nun in verschiedenen Social Communitys Gruppen mit provokanten Namen wie "Sex mit Kondom ist wie Party mit Mutter" oder "Sex mit Kondom ist wie duschen mit Regenmantel". Zum 1. Dezember 2009 werden die gegründeten Gruppen dann umbenannt. Plötzlich steht auf deren Profil: "Ich habe Aids". Auf der Gruppenseite wird dies aufgelöst durch: "... Aids vergessen." Hier finden sich auch aufklärende Informationen zu den Gefahren des HI-Virus.

Vergiss Aids nicht e.V. hat diesen Kommunikationsweg gewählt, da sich die Verfechter von ungeschützem Geschlechtsverkehr durch klassische Aids-Kampagnen nicht angesprochen fühlen und kaum in ihrer Meinung beirren lassen. "Es geht uns nicht darum, mit einer breiten Kampagne die gesamte Öffentlichkeit zu schockieren. Vielmehr möchten wir gezielt diese besonders gefährdeten Zielgruppen ansprechen", so Jan Schwertner, Vorstand von Vergiss Aids nicht e.V. Er widmet sich mit seinem Verein der Aufgabe, Aids in das Bewusstsein der Menschen zu bringen.

Denn obwohl die Bedrohung durch Aids unverändert hoch ist, ist sich dessen kaum noch jemand bewusst. Besonders jüngere Menschen halten Aids für behandelbar. Heute bezeichnen nur noch 29 Prozent der Gesamtbevölkerung und 38 Prozent der 16- bis 20- Jährigen Aids als eine gefährliche Krankheit (Quelle: Informationsbrief der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, "Gib Aids keine Chance aktuell"). Dies wirkt sich auf Denken und Handeln aus: Die Menschen schützen sich nicht, weil sie die Gefahr einer Infektion unterschätzen - und Aids einfach vergessen haben. Aids ist aber nicht tot.

Im Gegenteil, Aids ist noch immer eine große Gefahr. Die Zahl der Ansteckungen geht nämlich nicht zurück, sondern steigt jährlich um circa 1.100 neue Aids-Erkrankungen und rund 3.000 HIV-Neuinfektionen in Deutschland (Quelle: Epidemiologisches Bulletin Nr. 47, Robert-Koch-Institut). Keinen interessiert es mehr, keiner redet mehr darüber, keiner hört mehr richtig zu. Die Vielzahl der Aufklärungs- und Präventionskampagnen zum Thema Aids kämpfen vor allem rund um den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember um die Aufmerksamkeit der Menschen.

Vergiss Aids nicht e.V

Gegen das Vergessen, für mehr Bewusstsein im Umgang mit Aids und Solidarität mit Betroffenen, das ist die Botschaft der Kampagne "Vergiss Aids nicht" und dem Verein Vergiss Aids nicht e.V. zum Welt-Aids-Tag 2009. Gemeinsam Aids nicht Vergessen - Gemeinsam gegen Aids - JETZT !

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Schutzimpfungen ja oder nein? Wenn Eltern uneinig sind

, Familie & Kind, ARAG SE

Immer wieder liest man Berichte um möglicherweise gefährliche Nebenwirkungen von Impfungen. Untersuch­ungen und Studien, die einen Zusammenhang...

Evangelischer Kirchentag mit Gottesdienst in Wittenberg beendet

, Familie & Kind, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Mit einem großen Gottesdienst ist der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag am Sonntag, den 28. Mai zu Ende gegangen. Anlässlich des 500. Reformationsjubiläum­s...

Mexiko: 18 Adventisten sterben bei Busunfall

, Familie & Kind, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

Am 21. Mai stürzte ein gemieteter Bus in Motozintla, im Bundesstaat Chiapas im Südosten Mexikos, 90 Meter tief in eine Schlucht. Insgesamt 18...

Disclaimer